{"product_id":"slandslysing-64079-56323","title":"Íslandslýsing # 64079","description":"Isländische Landesbeschreibung. Peder Hansen Resen berichtet vom Land und Volk.\u003cbr\u003ePeder Hansen Resen (17. Juni 1625 – 1. Juni 1688) war ein dänischer Historiker, der unter anderem eine große Rolle bei der Veröffentlichung isländischer alter Schriften wie der Snorra-Edda und der Völuspá in Kopenhagen im 17. Jahrhundert spielte. Er war auch an der Veröffentlichung alter nordischer Gesetzbücher beteiligt, ist aber hauptsächlich für seine Danmarkbeschreibung bekannt, Atlas Danicum.\u003cbr\u003ePeder Resen war der Sohn von Hans Hansen Resen, dem Bischof von Seeland. Er schloss sein Theologiestudium an der Universität Kopenhagen 1645 ab und machte dann eine traditionelle Bildungsreise zusammen mit unter anderem Rasmus Bartholin in die Niederlande und nach Frankreich, wo er sich der Rechtswissenschaft und Textforschung (Philologie) widmete. Ein Jahr lang hielt er sich in Padua in Italien auf und studierte Rechtswissenschaft. 1657 wurde er Professor an der Universität Kopenhagen. 1664 machte ihn der König zum Bürgermeister von Kopenhagen und 1669 zum Assessor am Obersten Gerichtshof. Er litt in seinen letzten Jahren an Gicht und starb kinderlos in Kopenhagen.\u003cbr\u003ePeder Resen hatte großes Interesse an der Veröffentlichung alter nordischer Gesetzbücher und veröffentlichte 1675 die norwegische Hirðskrá und verschiedene alte dänische Gesetzbücher im Zusammenhang mit seinem Rechtslehrbetrieb an der Universität. Er war der erste, der die isländischen alten Schriften Snorra-Edda, Hávamál und Völuspá (1665) sowie das Wörterbuch Lexicon Islandicum (1683) von Guðmund Andrésson in Druck gab.\u003cbr\u003eDie isländische Landesbeschreibung besteht aus 31 Kapiteln, die die Natur des Landes, die Verwaltung und die Kultur berichten, manchmal mit großer Genauigkeit, und ist mit Geschichten von Fabelwesen und anderen Wunderwerken sowie verschiedenen Volkssagenstoffen garniert. Resen kam selbst niemals nach Island, sondern stützte sich auf gedruckte und ungedruckte Quellen. Nach Jakob scheint Resen Zugang zu isländischen Handschriften gehabt zu haben, aber seine Hauptquelle unter den ungedruckten Quellen war die isländische Landesbeschreibung des Bischofs Oddur Einarsson, und unter den gedruckten Büchern waren die Werke des gelehrten Arngrímur seine Hauptquellen. Er muss isländische Menschen einige Zeit in Kopenhagen kennengelernt haben und von deren Hilfe profitiert haben.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eIn Resens Buch sind Zeichnungen von Þingvellir enthalten, und es dürfte der älteste erhaltene Plan der Anordnung des Alþingis aus früheren Zeiten sein. In der Einleitung des Buches sagt Dr. Jakob unter anderem, dass Resens isländische Landesbeschreibung zu ihrer Zeit den Werken ausländischer Autoren über Island überlegen war. \"Resens Haltung gegenüber Isländern ist freundlich; er war selbst ein Gelehrter und schätzte ihre Literatur hoch und schmälerte ihren Wert nicht. Er war wie die meisten seiner Zeitgenossen nicht besonders kritisch gegenüber dem, was in Büchern stand, und das sieht man vielerorts. Hingegen vermied er großenteils jene Trollgeschichten, die in ausländischen Büchern über Island weit verbreitet waren. Dort setzte er isländische Quellen höher an.\"","brand":"Bókin.is","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":51122591007048,"sku":"OSC-56323","price":3900.0,"currency_code":"ISK","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0916\/4029\/9848\/files\/64079.jpg?v=1754746310","url":"https:\/\/www.bokin.is\/de\/products\/slandslysing-64079-56323","provider":"bokin.is","version":"1.0","type":"link"}