Baldvin Einarsson og þjóðmálastarf hans # 69839
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Baldvin Einarsson og þjóðmálastarf hans. Zusammengestellt von Nanna Ólafsdóttir.
Baldvin Einarsson, Jurist, Redakteur und Naturwissenschaftler, wurde am 2.8.1801 in Molastöðum in Fljót geboren. Er war der Sohn von Einar Guðmundsson, Bevollmächtigter in Hraun in Fljót, und Guðrúnar Pétursdóttir von Skeiði in Svarfaðardal. Aus dieser Familie stammt eine Vielzahl bekannter Ingenieure.
Baldvin galt als äußerst fleißiger Junge, half bei allen Arbeiten auf dem Hof seiner Eltern, sobald er alt genug war, und wurde mit 17 Jahren Schiffsführer auf dem Haifischkutter seines Vaters. Er wurde von Pfarrer Jón Konráðsson unterrichtet, besuchte die Bessastaðaskóli von 1822–1825, war Schreiber bei Amtmann Grímur Jónsson, bestand sein Jurastudium an der Universität Kopenhagen 1831 und studierte Naturwissenschaften an der Polytechnischen Schule in Kopenhagen.
Baldvin war Redakteur der Zeitschrift Ármanns auf dem Althing, zusammen mit Þorgeirur Guðmundsson, wobei Baldvin den Großteil des Inhalts verfasste und vier Jahrgänge der Zeitschrift erschienen. Diese Ausgabe wird allgemein als Beginn des Unabhängigkampfes im 19. Jahrhundert angesehen.
Von Baldvin stammen u.a. eine Abhandlung über die Birkenwald-Verwaltung, die 1827 in Kopenhagen erschien und 1848 in isländischer Übersetzung in Reykjavik, sowie Bemærkninger om den gamle islandske Lov Graagaasen, eine Abhandlung, die erst nach Baldvins Tod, 1834, veröffentlicht wurde.
Baldvin hatte einen Schriftwechsel mit Rasmus Kristian Rask, der sich aus C.C. Rafns Übersetzungen der Jómsvíkinga- und Knytlinga-Sagas ergab.
Baldvin heiratete eine dänische Frau, und deren Nachkommen leben in Deutschland. Baldvin starb am 9.2.1833 an den Folgen von Wunden, die er sich bei einem Feuer in einer Bettflasche in Kopenhagen zugezogen hatte.
Baldvin Einarsson, Jurist, Redakteur und Naturwissenschaftler, wurde am 2.8.1801 in Molastöðum in Fljót geboren. Er war der Sohn von Einar Guðmundsson, Bevollmächtigter in Hraun in Fljót, und Guðrúnar Pétursdóttir von Skeiði in Svarfaðardal. Aus dieser Familie stammt eine Vielzahl bekannter Ingenieure.
Baldvin galt als äußerst fleißiger Junge, half bei allen Arbeiten auf dem Hof seiner Eltern, sobald er alt genug war, und wurde mit 17 Jahren Schiffsführer auf dem Haifischkutter seines Vaters. Er wurde von Pfarrer Jón Konráðsson unterrichtet, besuchte die Bessastaðaskóli von 1822–1825, war Schreiber bei Amtmann Grímur Jónsson, bestand sein Jurastudium an der Universität Kopenhagen 1831 und studierte Naturwissenschaften an der Polytechnischen Schule in Kopenhagen.
Baldvin war Redakteur der Zeitschrift Ármanns auf dem Althing, zusammen mit Þorgeirur Guðmundsson, wobei Baldvin den Großteil des Inhalts verfasste und vier Jahrgänge der Zeitschrift erschienen. Diese Ausgabe wird allgemein als Beginn des Unabhängigkampfes im 19. Jahrhundert angesehen.
Von Baldvin stammen u.a. eine Abhandlung über die Birkenwald-Verwaltung, die 1827 in Kopenhagen erschien und 1848 in isländischer Übersetzung in Reykjavik, sowie Bemærkninger om den gamle islandske Lov Graagaasen, eine Abhandlung, die erst nach Baldvins Tod, 1834, veröffentlicht wurde.
Baldvin hatte einen Schriftwechsel mit Rasmus Kristian Rask, der sich aus C.C. Rafns Übersetzungen der Jómsvíkinga- und Knytlinga-Sagas ergab.
Baldvin heiratete eine dänische Frau, und deren Nachkommen leben in Deutschland. Baldvin starb am 9.2.1833 an den Folgen von Wunden, die er sich bei einem Feuer in einer Bettflasche in Kopenhagen zugezogen hatte.