Chess in Iceland and in Icelandic literature # 88715
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Daniel Willard Fiske (11. November 1831 – 17. September 1904) war ein amerikanischer Redakteur, Gelehrter und Liebhaber Islands und des Schachspiels. Er ist im Land vor allem bekannt dafür, dass er den Grímsey-Einwohnern Schachspiele und Bücher schenkte und Schüler der Gelehrten-Schule in Reykjavík ermutigte, mit ihm einen neuen Leseverein zu gründen, der nach Fiskes Heimatstadt Ithaka benannt wurde.
1879 kam Fiske nach Island und reiste hier umher. Danach reiste er nach Ägypten und Italien und heiratete dort eine wohlhabende Frau. 1883 trat er von seiner Professur an der Cornell-Universität zurück und ließ sich in Florenz in Italien nieder. Nun widmete er sich ganz der Bibliophilie. Sein Vermögen war bis dahin immer angespannt gewesen, aber er hatte bereits den ersten Grundstein für seine große Sammlung gelegt.
1900 begann Fiske ein großes Werk über die Geschichte der Schachkunst auf Island, und der erste Band war fast vollständig gedruckt, als er starb: Chess in Iceland and in Icelandic Litterature, Florenz 1905. 1903, als er sich in Kopenhagen aufhielt, veröffentlichte er ein kleines, aber gutes Handbuch über Island: Mimir, Icelandic Institutions with Adresses.