Deilurit eftir Guðmund Andrésson # 76586
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Deilurit eftir Guðmund Andrésson. Jakob Benediktsson bereitete es zum Druck vor.
Guðmundur stammte aus Bjargi in Miðfirði. Er studierte in der Hólaskóla und erhielt ein glänzendes Abschlusszeugnis nach eigener Aussage. Er war kurze Zeit Diakon in Reynistaður, verlor diese Stelle jedoch schnell, möglicherweise wegen eines unehelichen Kindes mit einer gewissen Arnfríð Jónsdóttir. Danach widmete sich Guðmundur hauptsächlich der Vorbereitung von Jungen auf den Schulbesuch, verfasste aber in dieser Zeit zwei Abhandlungen, von denen eine eine verdeckte Kritik am Bischof Þorlákur Skúlason war und die andere eine Kritik an einem Großurteil. Wegen letzterer wurde Guðmundur festgenommen und nach Kopenhagen gebracht und eine Zeit lang im Blaue Turm gefangen gehalten. Doch erhielt er bald eine Gnade vom König, durfte aber nicht in sein Heimatland zurückkehren. Danach studierte er an der Universität in Hof und beschäftigte sich mit antiquarischen Arbeiten unter der Aufsicht von Ole Worms. Von ihm stammt ein lateinisch-isländisches Wörterbuch, das Lexicon Islandicum, das 1683 erschien. Er verfasste auch Kommentare sowohl zur Hávamál als auch zur Völuspá und seine lateinische Übersetzung der Völuspá wurde 1673 veröffentlicht. Guðmundur dichtete beträchtlich und war vermutlich der erste, der Rímur aus griechischen Mythologien verfasste, Persíus rímur, und wahrscheinlich auch Bellerofontis rímur.
Guðmundur stammte aus Bjargi in Miðfirði. Er studierte in der Hólaskóla und erhielt ein glänzendes Abschlusszeugnis nach eigener Aussage. Er war kurze Zeit Diakon in Reynistaður, verlor diese Stelle jedoch schnell, möglicherweise wegen eines unehelichen Kindes mit einer gewissen Arnfríð Jónsdóttir. Danach widmete sich Guðmundur hauptsächlich der Vorbereitung von Jungen auf den Schulbesuch, verfasste aber in dieser Zeit zwei Abhandlungen, von denen eine eine verdeckte Kritik am Bischof Þorlákur Skúlason war und die andere eine Kritik an einem Großurteil. Wegen letzterer wurde Guðmundur festgenommen und nach Kopenhagen gebracht und eine Zeit lang im Blaue Turm gefangen gehalten. Doch erhielt er bald eine Gnade vom König, durfte aber nicht in sein Heimatland zurückkehren. Danach studierte er an der Universität in Hof und beschäftigte sich mit antiquarischen Arbeiten unter der Aufsicht von Ole Worms. Von ihm stammt ein lateinisch-isländisches Wörterbuch, das Lexicon Islandicum, das 1683 erschien. Er verfasste auch Kommentare sowohl zur Hávamál als auch zur Völuspá und seine lateinische Übersetzung der Völuspá wurde 1673 veröffentlicht. Guðmundur dichtete beträchtlich und war vermutlich der erste, der Rímur aus griechischen Mythologien verfasste, Persíus rímur, und wahrscheinlich auch Bellerofontis rímur.