Dvergliljur # 88065
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Dvergliljur. Gedichte von Vilborg Dagbjartsdóttir.
Mann und Frau
Der Herrgott des Lebens hatte eine Botschaft an den Hirten Mose.
Ihre Treffen brachten sie zusammen an einem Berghang, bewachsen mit Dornensträuchern.
Mose, Sklavenkind, Freiheitskämpfer und Verbannter,
hütete die Herde dort bis zur Weide.
Der Herrgott des Lebens nahm ihn zur Rede
und wollte ihn zu seinem Grafen machen
und ihn über das auserwählte Volk setzen
und bot ihm an, ihn ins Gelobte Land zu führen.
Sie verhandelten lange über diesen Tag, bevor sie sich einigten.
Schließlich versprach Mose seinem Teil, den Bund zu halten.
Und Zeitalter vergingen.
Dann war es,
dass dem Herrgott des Lebens
die Frau in den Sinn kam.
Er sandte seinen Boten, Gabriel mit Namen,
mit heimlicher Botschaft zum Mädchen Maria,
das in Betrotung im Haus ihres Vaters saß.
Das Mädchen Maria war aus untadeliger Familie
und verlobt mit einem gewissenhaften Handwerker.
Trotzdem überbrachte Gabriel ihr
die wunderbare Botschaft vom Hausherrn.
Das Mädchen verneigte sich dreimal, so dass ihre Stirn den Boden berührte
und sprach ohne Bedenken: "Siehe, ich bin die Magd des Herrn."
Mann und Frau
Der Herrgott des Lebens hatte eine Botschaft an den Hirten Mose.
Ihre Treffen brachten sie zusammen an einem Berghang, bewachsen mit Dornensträuchern.
Mose, Sklavenkind, Freiheitskämpfer und Verbannter,
hütete die Herde dort bis zur Weide.
Der Herrgott des Lebens nahm ihn zur Rede
und wollte ihn zu seinem Grafen machen
und ihn über das auserwählte Volk setzen
und bot ihm an, ihn ins Gelobte Land zu führen.
Sie verhandelten lange über diesen Tag, bevor sie sich einigten.
Schließlich versprach Mose seinem Teil, den Bund zu halten.
Und Zeitalter vergingen.
Dann war es,
dass dem Herrgott des Lebens
die Frau in den Sinn kam.
Er sandte seinen Boten, Gabriel mit Namen,
mit heimlicher Botschaft zum Mädchen Maria,
das in Betrotung im Haus ihres Vaters saß.
Das Mädchen Maria war aus untadeliger Familie
und verlobt mit einem gewissenhaften Handwerker.
Trotzdem überbrachte Gabriel ihr
die wunderbare Botschaft vom Hausherrn.
Das Mädchen verneigte sich dreimal, so dass ihre Stirn den Boden berührte
und sprach ohne Bedenken: "Siehe, ich bin die Magd des Herrn."