Fiólín # 24587
- Regulärer Preis
- 3.900 kr
- Angebotspreis
- 3.900 kr
- Regulärer Preis
Ausverkauft
- Stückpreis
- pro
Fiólín. Werke von Esmar Jacobsen Gata.
Esmar Jacobsen Gata. Er wurde 1925 in Norðragøta geboren. Nach dem Besuch der Grundschule in Gøta arbeitete er eine Zeit lang und ging dann mit 16 Jahren nach Tórshavn zur Druckerlehre bei Dimmalætting. Hier legte er 1946 die Druckerprüfung ab; er arbeitete dann zwei Jahre in der Druckerei von Dimmalætting und zwei Jahre bei Bókaprent, bis er 1950 nach Dänemark ging, wo er den Meisterbrief im Druckerhandwerk erwarb.
Er kehrte 1951 zu den Faröern zurück, arbeitete kurze Zeit in der Druckerei des Buchhandels von H. N. Jacobsen und wurde dann Drucker bei Blaðstarv.
Nach etwa 16 Jahren Arbeit im Druckerhandwerk schlug Esmar 1958 einen anderen Weg ein, er besuchte eine Bibelsschule zunächst in Dänemark, später in Norwegen. Nach seiner Rückkehr 1960 arbeitete er teilweise als Drucker, teilweise als Missionar bei der Kirchlichen Missionsgesellschaft, bis er 1965 hauptamtlich als Missionar tätig wurde.
Sein erstes Werk war ein Weihnachtsgedicht, das kurz vor Weihnachten 1944 in Dimmalætting erschien, und später in den vierziger und frühen fünfziger Jahren wurden seine Werke regelmäßig in färöischen Zeitungen veröffentlicht, meist in »14. September«. 1956 erschien seine einzige Gedichtsammlung »Fiólín«. Charakteristisch für die Sammlung sind der Ton und die gute Handschrift; der Dichter hat sich zum Mutterland geäußert:
Mær móðir gav væna fiól,
bað meg læra meg listin at leika;
sjálv hon lærdi meg fyrst
leika einfald løg varin,
gav mær handalag gott,
aldi alsk til fiól
mær í brósti.
Ein weiteres Merkmal ist, dass der Dichter biblisch geprägt ist und von spirituellen Angelegenheiten inspiriert wird, und drittens, dass er sich derer annimmt, die auf dem Meer kämpfen. In »Fiólín« finden wir ausdrucksstarke, kraftvolle Werke, und die Sammlung ist bekannt für ihre reimlosen Verse, aber auch für kurze, rhythmische Gedichtformen als frisches Element in der färöischen Dichtung:
At kunnað lagt frá sær,
latið tagna alt breyðtos,
og sitið hattleysur
á onkrum vegamóti
leikandi fiól.
Seit Esmar 1960 Missionar wurde, hat sich seine literarische Arbeit auf spirituelle Angelegenheiten konzentriert. Er schrieb »Gottes Wort« in »14. September« in den Jahren 1960-70, einiges davon erschien in der Kurzgeschichtensammlung »Sáðkorn«, 1963, er hat zusammen mit anderen »Kirchliche Missionsblatt« herausgegeben seit 1965, und er hat aus nordischen Quellen mehrere Bücher und Broschüren mit spirituellem Inhalt übersetzt, z. B. »Das Gesetz und die frohe Botschaft I-IV« 1964-69.
Aus: Árni Dahl: Bókmentasøga I-III. Fannir. 1980-83
Esmar Jacobsen Gata. Er wurde 1925 in Norðragøta geboren. Nach dem Besuch der Grundschule in Gøta arbeitete er eine Zeit lang und ging dann mit 16 Jahren nach Tórshavn zur Druckerlehre bei Dimmalætting. Hier legte er 1946 die Druckerprüfung ab; er arbeitete dann zwei Jahre in der Druckerei von Dimmalætting und zwei Jahre bei Bókaprent, bis er 1950 nach Dänemark ging, wo er den Meisterbrief im Druckerhandwerk erwarb.
Er kehrte 1951 zu den Faröern zurück, arbeitete kurze Zeit in der Druckerei des Buchhandels von H. N. Jacobsen und wurde dann Drucker bei Blaðstarv.
Nach etwa 16 Jahren Arbeit im Druckerhandwerk schlug Esmar 1958 einen anderen Weg ein, er besuchte eine Bibelsschule zunächst in Dänemark, später in Norwegen. Nach seiner Rückkehr 1960 arbeitete er teilweise als Drucker, teilweise als Missionar bei der Kirchlichen Missionsgesellschaft, bis er 1965 hauptamtlich als Missionar tätig wurde.
Sein erstes Werk war ein Weihnachtsgedicht, das kurz vor Weihnachten 1944 in Dimmalætting erschien, und später in den vierziger und frühen fünfziger Jahren wurden seine Werke regelmäßig in färöischen Zeitungen veröffentlicht, meist in »14. September«. 1956 erschien seine einzige Gedichtsammlung »Fiólín«. Charakteristisch für die Sammlung sind der Ton und die gute Handschrift; der Dichter hat sich zum Mutterland geäußert:
Mær móðir gav væna fiól,
bað meg læra meg listin at leika;
sjálv hon lærdi meg fyrst
leika einfald løg varin,
gav mær handalag gott,
aldi alsk til fiól
mær í brósti.
Ein weiteres Merkmal ist, dass der Dichter biblisch geprägt ist und von spirituellen Angelegenheiten inspiriert wird, und drittens, dass er sich derer annimmt, die auf dem Meer kämpfen. In »Fiólín« finden wir ausdrucksstarke, kraftvolle Werke, und die Sammlung ist bekannt für ihre reimlosen Verse, aber auch für kurze, rhythmische Gedichtformen als frisches Element in der färöischen Dichtung:
At kunnað lagt frá sær,
latið tagna alt breyðtos,
og sitið hattleysur
á onkrum vegamóti
leikandi fiól.
Seit Esmar 1960 Missionar wurde, hat sich seine literarische Arbeit auf spirituelle Angelegenheiten konzentriert. Er schrieb »Gottes Wort« in »14. September« in den Jahren 1960-70, einiges davon erschien in der Kurzgeschichtensammlung »Sáðkorn«, 1963, er hat zusammen mit anderen »Kirchliche Missionsblatt« herausgegeben seit 1965, und er hat aus nordischen Quellen mehrere Bücher und Broschüren mit spirituellem Inhalt übersetzt, z. B. »Das Gesetz und die frohe Botschaft I-IV« 1964-69.
Aus: Árni Dahl: Bókmentasøga I-III. Fannir. 1980-83