Fljótið helga # 52973
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Der heilige Fluss. Gedichte von Tómas Guðmundsson.
Ein gutes Exemplar in schönem Einband.
An Herbstnächten gehe ich allein von Haus
denn meinen Schmerz und meine Freude erwartet
der dunkle Fluss, den wir zum Fliehen gezogen,
so schwerflüchtig tief hinab leitet.
Es kam einst mir entgegen
jeden Morgen in Sonnenpracht gehüllt.
Am Abend singt es, das Lied, das trägt
meinen letzten Frühlingtag ins Meer.
Ja, hier fand ich Zeitalter und Schicksal bei
im Fluss des Feuers strömend,
und den Tönen verweilte ich bei der Hülle,
die Himmel und Sterne bergen.
Dort entschwand mir die Welt, die des Wachens harrte.
Dort ward mir jeder Tag der Ewigkeit
zu heiligem Gesang, der um das Herz lief
so schmerztieftief, verletzt und schön.
Da legten sich jene Zauber in meine Seele,
vor denen ich mich danach nicht wehren konnte.
Und darum ließ mich unberührt vieles davon,
was anderen zum Kampf wurde.
- Ich erkenne die Schuld, denn ich weiß, wer sie ist,
jene Welt, von der mein Anteil nicht genoss.
Aber hier fand ich jung in meinem Herzen
jenen Himmel, den ich kosten konnte.
Und mit glanzlosen Sinnen halte ich Ausschau
nach dem Herbst, der aller harrt.
Und das schlafende Trauerlied des heiligen Flusses
aus der Tiefe zu mir kommt.
Genauso weiß ich und fühle, dass es mir folgt
über die Fjorde der blauen Wege,
der eines Spätabends zu deinem Herzen neigte,
o, herbstschöne Heimat meines Leids.
Ein gutes Exemplar in schönem Einband.
An Herbstnächten gehe ich allein von Haus
denn meinen Schmerz und meine Freude erwartet
der dunkle Fluss, den wir zum Fliehen gezogen,
so schwerflüchtig tief hinab leitet.
Es kam einst mir entgegen
jeden Morgen in Sonnenpracht gehüllt.
Am Abend singt es, das Lied, das trägt
meinen letzten Frühlingtag ins Meer.
Ja, hier fand ich Zeitalter und Schicksal bei
im Fluss des Feuers strömend,
und den Tönen verweilte ich bei der Hülle,
die Himmel und Sterne bergen.
Dort entschwand mir die Welt, die des Wachens harrte.
Dort ward mir jeder Tag der Ewigkeit
zu heiligem Gesang, der um das Herz lief
so schmerztieftief, verletzt und schön.
Da legten sich jene Zauber in meine Seele,
vor denen ich mich danach nicht wehren konnte.
Und darum ließ mich unberührt vieles davon,
was anderen zum Kampf wurde.
- Ich erkenne die Schuld, denn ich weiß, wer sie ist,
jene Welt, von der mein Anteil nicht genoss.
Aber hier fand ich jung in meinem Herzen
jenen Himmel, den ich kosten konnte.
Und mit glanzlosen Sinnen halte ich Ausschau
nach dem Herbst, der aller harrt.
Und das schlafende Trauerlied des heiligen Flusses
aus der Tiefe zu mir kommt.
Genauso weiß ich und fühle, dass es mir folgt
über die Fjorde der blauen Wege,
der eines Spätabends zu deinem Herzen neigte,
o, herbstschöne Heimat meines Leids.