Handbok för pracktiska läkare-vetenskapen # 66829

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Location
Stockholm
Date
1796
Condition
Binding
Handbok för pracktiska läkare-vetenskapen, utgifven af Sven A. Hedin, Med. Doct., Assessor i Kongl. Coll. Med., Konungens förste tjenstgörande Hofmedicus, M.M.; Medlem af Kongl. Danska Med. Societen.
Ausgezeichnetes Exemplar in ursprünglicher Bindung. Seltenes Stück.
Sven Anders Hedin, geboren 19. August 1750 auf Huseby bruk in Kronobergs län, gestorben 19. Oktober 1821 in Stockholm, war ein schwedischer Arzt.
Hedin wurde 1769 Student in Uppsala und Doktor der Medizin 1775. Er war später tätig in Stockholm, wurde 1778 zum Hofmedikus angenommen und 1781 zum Assessor im Collegium medicum ernannt. Im selben Jahr unternahm er eine wissenschaftliche Reise ins Ausland und kehrte 1783 nach Stockholm zurück, wo er, nachdem er vergeblich die Professur für Botanik an der Universität Uppsala angestrebt hatte, 1785 zum ersten praktizierenden Hofmedikus ernannt und 1792 zum Provinzialmedikus in Svartsjö län befördert wurde. In den Jahren 1798–1808 war er Intendant bei Medevi brunnon. Während des Finnischen Krieges 1808–09 war er Feldarzt im Krankenhaus auf Schloss Drottningholm. 1813 wurde er zum Medizinalrat im Collegium sanitatis ernannt.


Hedin war literarisch in verschiedenen Fachbereichen tätig, doch seine Schriften sind größtenteils nur Zusammenstellungen früherer Erkenntnisse. Am wichtigsten unter seinen Werken sind die Zeitschriften "Vetenskapshandlingar för läkare och fältskärer" (1793–99, 1803–05), "Vetenskapsjournal för läkare och fältskärer" (1800–01) und "Samlingar i blandade ämnen för läkarevetenskapen och naturforskningen" (1810–12).


Zur Verbreitung medizinischer Kenntnisse unter der Bevölkerung veröffentlichte er unter anderem Om de fördelar, hvilka vinnas genom att mödrarne sjelfve gifva di åt sina barn (1786), Handbok för pracktiska läkarevetenskapen (1796, zweite Auflage 1798; Supplement 1805) und Utkast till en handbok för brunnsgäster (1803). Als Mitglied des Collegium medicum und durch Broschüren wie Kopporna kunna utrotas (1802) und Om smittkoppor och förvaringsmedel deremot (1808) arbeitete er energisch für die Einführung der Impfung. In eigenen Werken beschrieb er verschiedene Aspekte der Arbeit seines Lehrers Carl von Linné, zum Beispiel in Qvid Linneo patri debeat medicina? (1784) und Minne af von Linné, fader och son (1808). Er wurde 1804 Mitglied der Akademie der Wissenschaften und wurde oft gebeten, Gedenkreden auf verstorbene Akademiemitglieder zu halten.

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