Hrynjandi íslenskrar tungu (Drög) # 88627
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Hrynjandi íslenskrar tungu (Drög). Von Sigurð Kristófer Pétursson.
Sigurður Kristófer Pétursson war ein autodidaktischer Gelehrter und Übersetzer. Er übersetzte beispielsweise das Bhagavad-Gíta, die Bhagavad-Gita Indiens. Er war ein großer Sprachgelehrter, las alle nordischen Sprachen und sprach und schrieb Dänisch. Englisch und Deutsch erlernte er so gründlich, dass er wissenschaftliche Arbeiten in diesen Sprachen lesen konnte. Er sprach Esperanto und dichtete auch in dieser Sprache. Sigurður Kristófer ist vor allem für sein Buch bekannt: Hrynjandi íslenskrar tungu, das auf ganz eigentümliche Weise erklärt, wie man schönere ungebundene isländische Sprache schreiben kann. Sigurður Nordal las das Manuskript durch und wies auf vieles hin, das besser hätte sein können.
Als Sigurður Kristófer 14 Jahre alt war, erkrankte er an Tuberkulose. Zwei Jahre später, im Jahr 1898, nahm das Laugarnes-Spital seinen Betrieb auf. Daraufhin bekam er dort eine Stelle und war einer der ersten Patienten, die dorthin aufgenommen wurden. Er blieb dort bis zu seinem Tod. Seine Krankheit war die sogenannte Knochentuberkulose. Es zeigte sich keine Verschlechterung in den späteren Jahren. Das, was ihm am meisten zu schaffen machte, war eine Verdauungsstörung, nicht die Tuberkulose. Diese Krankheit verschlimmerte sich immer mehr, bis Kristófer im Herbst 1923 operiert wurde. Dann ging es ihm eine Zeitlang etwas besser, aber dann verschlechterte sich der Zustand wieder. Sigurður starb 1925. Er arbeitete damals fieberhaft an seinem Buch Hrynjandi íslenskrar tungu und hatte sich keine Ruhe gegönnt.
Einige meinten, dass Sigurður einen Doktortitel für seine Lehre verdient hätte, aber er antwortete, dass ihm der Titel genüge, der ihm nicht genommen werden könne: Patient im Laugarnes-Spital.