Kormákskver # 67834
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Kormákskver. Gedichte von Kormák Ögmundarson.
Kormák Ögmundarson war ein isländischer Dichter um die Mitte des 10. Jahrhunderts, Sohn von Ögmundur Kormákssonar auf Mel in Miðfjörður und Dölla Önundardóttir. Über ihn wird in Kormáks saga berichtet, die als eine der ältesten Isländersagas gilt, und er wird auch in Grettis saga, Egils saga und Landnámabók erwähnt. Er wird in Kormáks saga folgendermaßen beschrieben: "Er hatte schwarzes Haar und trug es geflochten, seine Augen waren hell und er ähnelte seiner Mutter insofern, er war groß und stark und jähzornig."
Kormáks saga behandelt hauptsächlich die Liebe zwischen Kormák und Steingerður Þorkelsdóttir und scheint in großem Maße um Minnelieder geschrieben zu sein, die er für sie dichtete. Ihre Hochzeit war vereinbart worden, aber wegen eines Fluches, den eine weise Frau namens Þórveig auf Kormák gelegt hatte, kam es nicht dazu. Steingerður heiratete dann Hólmgöngu-Bersi und Kormák forderte ihn zum Zweikampf heraus, konnte ihn aber nicht besiegen. Später trennte sich Steingerður von Bersi und heiratete dann einen Mann namens Þorvaldur tinteinn. Kormák fuhr nach Norwegen und war im Kriegszug in Irland mit König Harald Grafeld, kam nach Hause zurück, aber fuhr später erneut in die Ferne, war bei Jarl Sigurður Hákonarssonn und dichtete dann Sigurðardrápa, die in der Snorra-Edda erhalten ist. Am Ende fiel er in Schottland.
Seine Treffen mit Steingerður waren häufig und die Liebe zwischen ihnen erlosch nicht, aber sie kamen nie zusammen wegen Þórveigar Fluches. Viele der Minnelieder, die Kormák für Steingerður dichtete, gelten als besonders schön. Das bekannteste ist vielleicht dieses Lied:
Brámáni skein brúna
brims und ljósum himni
Hristar hörvi glæstrar
haukfránn á mig lauka.
En sá geisli sýslir
síðan gullhrings Fríðar
hvarma tungls og hringa
Hlínar óþurft mína.
Kormák Ögmundarson war ein isländischer Dichter um die Mitte des 10. Jahrhunderts, Sohn von Ögmundur Kormákssonar auf Mel in Miðfjörður und Dölla Önundardóttir. Über ihn wird in Kormáks saga berichtet, die als eine der ältesten Isländersagas gilt, und er wird auch in Grettis saga, Egils saga und Landnámabók erwähnt. Er wird in Kormáks saga folgendermaßen beschrieben: "Er hatte schwarzes Haar und trug es geflochten, seine Augen waren hell und er ähnelte seiner Mutter insofern, er war groß und stark und jähzornig."
Kormáks saga behandelt hauptsächlich die Liebe zwischen Kormák und Steingerður Þorkelsdóttir und scheint in großem Maße um Minnelieder geschrieben zu sein, die er für sie dichtete. Ihre Hochzeit war vereinbart worden, aber wegen eines Fluches, den eine weise Frau namens Þórveig auf Kormák gelegt hatte, kam es nicht dazu. Steingerður heiratete dann Hólmgöngu-Bersi und Kormák forderte ihn zum Zweikampf heraus, konnte ihn aber nicht besiegen. Später trennte sich Steingerður von Bersi und heiratete dann einen Mann namens Þorvaldur tinteinn. Kormák fuhr nach Norwegen und war im Kriegszug in Irland mit König Harald Grafeld, kam nach Hause zurück, aber fuhr später erneut in die Ferne, war bei Jarl Sigurður Hákonarssonn und dichtete dann Sigurðardrápa, die in der Snorra-Edda erhalten ist. Am Ende fiel er in Schottland.
Seine Treffen mit Steingerður waren häufig und die Liebe zwischen ihnen erlosch nicht, aber sie kamen nie zusammen wegen Þórveigar Fluches. Viele der Minnelieder, die Kormák für Steingerður dichtete, gelten als besonders schön. Das bekannteste ist vielleicht dieses Lied:
Brámáni skein brúna
brims und ljósum himni
Hristar hörvi glæstrar
haukfránn á mig lauka.
En sá geisli sýslir
síðan gullhrings Fríðar
hvarma tungls og hringa
Hlínar óþurft mína.