Kvæði eptir Undínu # 61018
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Kvæði eptir Undínu. Mit Illustrationen.
Undína (1858 - 1941) stammte aus Litlu-Ásgeirsá in Víðidal in Húnaþingi, Tochter von Baldvin Helgason und Soffía Jósafatsdóttir. Sie siedelten sich zunächst in Rousseau in Muskoka, Ontario an, später in Norddakota. Undína war zweimal verheiratet, ihr erster Ehemann war ein Trinker und sie trennte sich von ihm, der zweite starb 1904.
Danach lebte sie an der Westküste bis zu ihrem Tod, die letzten Jahre unter der Obhut ihrer Tochter Sophía. Undína schrieb hauptsächlich um und zur Jahrhundertwende, danach jedoch wenig. Sie erregte unter westlichen Literaten verdiente Aufmerksamkeit. Ihre Gedichte sind einfach und poetisch, viele davon Heimatgedichte. Ihre besten Gedichte sind traurig und romantisch und vermitteln auf stille Weise das Gefühl der Entwurzelung der Siedler. Eine Gesamtausgabe ihrer Gedichte erschien 1952 unter dem Titel Kvæði.
Weihnachten am
Tag
Ich erinnere mich, wie traurig es am Tage war
und tödlich das Aussehen,
als der trübsinnig düstere Wind
alles Sichtbare trug;
dunkel war es, die Sonne war nicht zu sehen,
und doch war es schon Weihnacht.
Der Sturm dröhnte auf dem Dach
und halb füllte Schnee das Fenster,
einsam in der bösen Stunde
die Eiche in ruhiger Ergebung,
denn strahlende heilende Sonne
konnte sie da nicht zur Weihnacht wärmen.
Mein Herz wurde von Schmerz gebeugt
als ich die Feier so traurig erblickte;
doch die Hoffnung weilte in meinem Herzen
und mein Gebet wurde sicher und heiß,
dass strahlende, lebenspendende Sonne
dann leuchten wird, wenn nächstes Weihnacht kommt.
Undína (1858 - 1941) stammte aus Litlu-Ásgeirsá in Víðidal in Húnaþingi, Tochter von Baldvin Helgason und Soffía Jósafatsdóttir. Sie siedelten sich zunächst in Rousseau in Muskoka, Ontario an, später in Norddakota. Undína war zweimal verheiratet, ihr erster Ehemann war ein Trinker und sie trennte sich von ihm, der zweite starb 1904.
Danach lebte sie an der Westküste bis zu ihrem Tod, die letzten Jahre unter der Obhut ihrer Tochter Sophía. Undína schrieb hauptsächlich um und zur Jahrhundertwende, danach jedoch wenig. Sie erregte unter westlichen Literaten verdiente Aufmerksamkeit. Ihre Gedichte sind einfach und poetisch, viele davon Heimatgedichte. Ihre besten Gedichte sind traurig und romantisch und vermitteln auf stille Weise das Gefühl der Entwurzelung der Siedler. Eine Gesamtausgabe ihrer Gedichte erschien 1952 unter dem Titel Kvæði.
Weihnachten am
Tag
Ich erinnere mich, wie traurig es am Tage war
und tödlich das Aussehen,
als der trübsinnig düstere Wind
alles Sichtbare trug;
dunkel war es, die Sonne war nicht zu sehen,
und doch war es schon Weihnacht.
Der Sturm dröhnte auf dem Dach
und halb füllte Schnee das Fenster,
einsam in der bösen Stunde
die Eiche in ruhiger Ergebung,
denn strahlende heilende Sonne
konnte sie da nicht zur Weihnacht wärmen.
Mein Herz wurde von Schmerz gebeugt
als ich die Feier so traurig erblickte;
doch die Hoffnung weilte in meinem Herzen
und mein Gebet wurde sicher und heiß,
dass strahlende, lebenspendende Sonne
dann leuchten wird, wenn nächstes Weihnacht kommt.