Ljóðmæli og ýmislegt fleira # 61514
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Ljóðmæli og ýmislegt fleira. Von Jón Þorleifsson, Pfarrer in Ólafsvellir.
In Baldri, Band 1, Heft 9, 1868, wird über die Veröffentlichung des Gedichtbandes des Pfarrers Jón in Ólafsvellir berichtet. Dort heißt es:
BÜCHERNACHRICHTEN.
Ljóðmæli og ýmislegt fleira von Jón Þorleifsson, Pfarrer in Ólafsvellir. Kaupmannahöfn 1867, herausgegeben von Páll Sveinsson.
Wir wollen nicht viele Worte darüber verlieren, ob diese Gedichte es wert sind, veröffentlicht zu werden und damit Mühe und Kosten zu verursachen. Sie sind viele geschmackvolle und angemessene, aber es fehlt ihnen völlig jede tiefere dichterische Kraft und Mark. Wir wollen darauf hinweisen, dass einige von ihnen wert sein könnten, beachtet zu werden, aber kaum bemerkenswert genug, um sie in einem Buch zu sammeln und zu veröffentlichen. "Aus dem alltäglichen Leben" ist geschmackvoll, soweit es das ist; aber es ist kaum zu sagen, wie der Autor hätte vermeiden können, es zu behaupten. Die Geschichte ist geschmackvoll, soweit sie das ist, und es schadet ihr wenig, dass verschiedene Ausschmückungen und ausländische Spielereien sich dazwischen einschleichen; man beachtet sie kaum.
Die Briefe sind sehr gut, ich hätte fast sagen ausgezeichnet, besonders der Brief über den Olaf mit der Mütze. Die Ausstattung des Buches in Papier und Druck ist ansehnlich, aber der Herausgeber (derjenige, der das Manuskript zur Drucklegung bearbeitete und den Druck überwachte), hat seine Aufgabe schlechter erfüllt als er sollte. Denn abgesehen davon, dass das Buch fehlerfrei ist, wie die meisten Bücher, die in Höfn isländischer Bücher gedruckt werden, und die die jüngeren Isländer dort übersehen sollen, ist es eine Schande und Schmach, dass der Herausgeber sich der Psalmen nicht so bewusst sein sollte, dass Verse aus ihnen in die Psalmen des Pfarrers Jón eindringen sollten. Das Lied "wenn du in das Haus Gottes gehst", kennt sicher jeder Stallbursche auf Island, aber der Volksdichter der Isländer überwacht den Druck dieses Heftes, und ist doch nicht vertrauter mit den Werken von Hallgrímur Pétursson als damit? Wer hätte das denken sollen?
In Baldri, Band 1, Heft 9, 1868, wird über die Veröffentlichung des Gedichtbandes des Pfarrers Jón in Ólafsvellir berichtet. Dort heißt es:
BÜCHERNACHRICHTEN.
Ljóðmæli og ýmislegt fleira von Jón Þorleifsson, Pfarrer in Ólafsvellir. Kaupmannahöfn 1867, herausgegeben von Páll Sveinsson.
Wir wollen nicht viele Worte darüber verlieren, ob diese Gedichte es wert sind, veröffentlicht zu werden und damit Mühe und Kosten zu verursachen. Sie sind viele geschmackvolle und angemessene, aber es fehlt ihnen völlig jede tiefere dichterische Kraft und Mark. Wir wollen darauf hinweisen, dass einige von ihnen wert sein könnten, beachtet zu werden, aber kaum bemerkenswert genug, um sie in einem Buch zu sammeln und zu veröffentlichen. "Aus dem alltäglichen Leben" ist geschmackvoll, soweit es das ist; aber es ist kaum zu sagen, wie der Autor hätte vermeiden können, es zu behaupten. Die Geschichte ist geschmackvoll, soweit sie das ist, und es schadet ihr wenig, dass verschiedene Ausschmückungen und ausländische Spielereien sich dazwischen einschleichen; man beachtet sie kaum.
Die Briefe sind sehr gut, ich hätte fast sagen ausgezeichnet, besonders der Brief über den Olaf mit der Mütze. Die Ausstattung des Buches in Papier und Druck ist ansehnlich, aber der Herausgeber (derjenige, der das Manuskript zur Drucklegung bearbeitete und den Druck überwachte), hat seine Aufgabe schlechter erfüllt als er sollte. Denn abgesehen davon, dass das Buch fehlerfrei ist, wie die meisten Bücher, die in Höfn isländischer Bücher gedruckt werden, und die die jüngeren Isländer dort übersehen sollen, ist es eine Schande und Schmach, dass der Herausgeber sich der Psalmen nicht so bewusst sein sollte, dass Verse aus ihnen in die Psalmen des Pfarrers Jón eindringen sollten. Das Lied "wenn du in das Haus Gottes gehst", kennt sicher jeder Stallbursche auf Island, aber der Volksdichter der Isländer überwacht den Druck dieses Heftes, und ist doch nicht vertrauter mit den Werken von Hallgrímur Pétursson als damit? Wer hätte das denken sollen?