Ljóðmæli og ýmislegt fleira # 68659
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Gedichte und vieles mehr. Von Jón Þorleifsson Priester in Ólafsvellir.
In Baldr 1. Jg., 9. Heft 1868 wird über die Veröffentlichung des Gedichtbandes von Pfarrer Jón in Ólafsvellir berichtet. Dort heißt es:
BÜCHERNACHRICHTEN.
Gedichte und vieles mehr von Jón Þorleifsson, Priester in Ólafsvellir. Kaufmann 1867, herausgegeben von Páll Sveinsson.
Wir wollen nicht viele Worte darüber verlieren, ob diese Gedichte es wert sind, veröffentlicht zu werden, und ob sie Aufwand und Mühe rechtfertigen. Sie sind zahlreich und angenehm, aber es fehlt ihnen völlig jede tiefere dichterische Kraft und Mark. Wir meinen, dass einiges von ihnen es wert sein könnte, beachtet zu werden, aber kaum bemerkenswert genug, um es in einem Buch zu sammeln und zu veröffentlichen. "Aus dem Alltag" ist angenehm, soweit es geht; aber es ist fraglich, wie der Autor davon hätte absehen können, dies zu behaupten. Die Geschichte ist angenehm, soweit sie geht, und vieles schadet ihr nicht, obwohl verschiedene Erfindungen und ausländische Schmeicheleien sich dazwischen einschleichen; man beachtet sie kaum.
Die Briefe sind sehr gut, ich hätte fast gewagt zu sagen, vorzüglich, besonders der Brief über den Mann mit der Mütze. Die Ausstattung des Buches in Papier und Druck ist durchaus annehmbar, aber der Herausgeber (derjenige, der das Manuskript zur Druckerei vorbereitet und den Druck überwacht hat), hat seine Aufgabe schlechter erfüllt als er sollte. Denn zusätzlich zu der Tatsache, dass das Buch voller Druckfehler ist, wie die meisten, die in Höfn von isländischen Büchern gedruckt werden, und bei denen die jüngeren Isländer dort den Druck überwachen sollen, ist es ein Skandal und eine Schande, dass der Herausgeber nicht besser mit den Psalmen vertraut sein sollte, so dass Verse aus ihnen in den Psalm des Pfarrers Jón einschleichen. Der Vers "wenn du in das Haus Gottes gehst", kann jeder Stallbursche in Island sicherlich, aber der Volksdichter der Isländer überwacht den Druck dieses Heftes und ist doch nicht besser mit den Werken von Hallgrímur Pétursson vertraut als ein Diener? Wer hätte das gedacht?
In Baldr 1. Jg., 9. Heft 1868 wird über die Veröffentlichung des Gedichtbandes von Pfarrer Jón in Ólafsvellir berichtet. Dort heißt es:
BÜCHERNACHRICHTEN.
Gedichte und vieles mehr von Jón Þorleifsson, Priester in Ólafsvellir. Kaufmann 1867, herausgegeben von Páll Sveinsson.
Wir wollen nicht viele Worte darüber verlieren, ob diese Gedichte es wert sind, veröffentlicht zu werden, und ob sie Aufwand und Mühe rechtfertigen. Sie sind zahlreich und angenehm, aber es fehlt ihnen völlig jede tiefere dichterische Kraft und Mark. Wir meinen, dass einiges von ihnen es wert sein könnte, beachtet zu werden, aber kaum bemerkenswert genug, um es in einem Buch zu sammeln und zu veröffentlichen. "Aus dem Alltag" ist angenehm, soweit es geht; aber es ist fraglich, wie der Autor davon hätte absehen können, dies zu behaupten. Die Geschichte ist angenehm, soweit sie geht, und vieles schadet ihr nicht, obwohl verschiedene Erfindungen und ausländische Schmeicheleien sich dazwischen einschleichen; man beachtet sie kaum.
Die Briefe sind sehr gut, ich hätte fast gewagt zu sagen, vorzüglich, besonders der Brief über den Mann mit der Mütze. Die Ausstattung des Buches in Papier und Druck ist durchaus annehmbar, aber der Herausgeber (derjenige, der das Manuskript zur Druckerei vorbereitet und den Druck überwacht hat), hat seine Aufgabe schlechter erfüllt als er sollte. Denn zusätzlich zu der Tatsache, dass das Buch voller Druckfehler ist, wie die meisten, die in Höfn von isländischen Büchern gedruckt werden, und bei denen die jüngeren Isländer dort den Druck überwachen sollen, ist es ein Skandal und eine Schande, dass der Herausgeber nicht besser mit den Psalmen vertraut sein sollte, so dass Verse aus ihnen in den Psalm des Pfarrers Jón einschleichen. Der Vers "wenn du in das Haus Gottes gehst", kann jeder Stallbursche in Island sicherlich, aber der Volksdichter der Isländer überwacht den Druck dieses Heftes und ist doch nicht besser mit den Werken von Hallgrímur Pétursson vertraut als ein Diener? Wer hätte das gedacht?