Mefistó # 48886
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Mefistó. Geschichte einer künstlerischen Laufbahn. Roman von Klaus Mann. Aus dem Deutschen von Bríet Héðinsdóttir mit einem Nachwort.
Der Roman Mefistó, der die Karriere eines Künstlers in einer Diktatur schildert, hat selbst einen bemerkenswerten Werdegang. Er wurde 1936 zunächst in Holland veröffentlicht, war automatisch in der Heimat des Autors, Deutschland, verboten und erschien dort erst 20 Jahre später, und dann in der DDR.
Die Geschichte ist eines der Hauptwerke der deutschen Exilliteratur während des Aufstiegs der Nazis. Klaus Mann beschreibt hier, wie Anpassung und Unterwürfigkeit den Boden für faschistische Verbrechen bereiten.
Ein westdeutscher Verlag wollte den Roman 1963 veröffentlichen, aber die Veröffentlichung wurde gestoppt. Dies war der Beginn des berühmtesten Gerichtsverfahrens in Deutschland nach Kriegsende über ein Buch. Als es schließlich 1981 in Westdeutschland veröffentlicht wurde, erregte es sofort großes Aufsehen und wurde seitdem in Millionenauflagen verkauft und in drei Dutzend Sprachen übersetzt.
Die Übersetzerin Bríet Héðinsdóttir würdigt den Autor und das Buch in einem ausführlichen Nachwort.
Der Roman Mefistó, der die Karriere eines Künstlers in einer Diktatur schildert, hat selbst einen bemerkenswerten Werdegang. Er wurde 1936 zunächst in Holland veröffentlicht, war automatisch in der Heimat des Autors, Deutschland, verboten und erschien dort erst 20 Jahre später, und dann in der DDR.
Die Geschichte ist eines der Hauptwerke der deutschen Exilliteratur während des Aufstiegs der Nazis. Klaus Mann beschreibt hier, wie Anpassung und Unterwürfigkeit den Boden für faschistische Verbrechen bereiten.
Ein westdeutscher Verlag wollte den Roman 1963 veröffentlichen, aber die Veröffentlichung wurde gestoppt. Dies war der Beginn des berühmtesten Gerichtsverfahrens in Deutschland nach Kriegsende über ein Buch. Als es schließlich 1981 in Westdeutschland veröffentlicht wurde, erregte es sofort großes Aufsehen und wurde seitdem in Millionenauflagen verkauft und in drei Dutzend Sprachen übersetzt.
Die Übersetzerin Bríet Héðinsdóttir würdigt den Autor und das Buch in einem ausführlichen Nachwort.