Meistari Hálfdan # 60608
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Meistari Hálfdan. Lebens- und Zeitbeschreibung aus dem 18. Jahrhundert von Jón Helgason Dr. Theol., Bischof.
Hálfdan Einarsson (1732 – 1. Februar 1785) war 30 Jahre lang Schulmeister der Schule Hólar, länger als jeder andere. Ihm wurde 1765 von der Universität Kopenhagen der Titel eines Meisters verliehen und wurde danach üblicherweise Meistari Hálfdan genannt.
Hálfdan war der Sohn des Pfarrers Einarr Hálfdanarson auf Prestbakka auf Síða und dessen Ehefrau Guðrún Sigurðardóttir. Er wurde 1749 an der Schule Skálholt Schüler und schloss sein Theologiestudium an der Universität Kopenhagen im Frühling 1755 ab, hatte sich aber auch dem Studium der Mathematik und Physik sowie weiterer Fächer gewidmet. Er wurde 1755 im Alter von 23 Jahren Schulmeister auf Hólar und bekleidete dieses Amt bis zu seinem Tode 1785.
Hálfdan war sehr gelehrt und galt als guter Lehrer, war aber auch etwas dem Trunk ergeben. Er betrieb literarische Arbeiten und Übersetzungen neben seinem Unterricht und übersetzte unter anderem Königs-Spiegel ins Dänische und Lateinische, wobei es 1768 auf Veranlassung der Unsichtbaren Gesellschaft veröffentlicht wurde. Sein Hauptwerk ist jedoch die isländische Literaturgeschichte, Sciagraphia Historiae Liteariae Islandicae, die auf Latein verfasst und 1777 in Kopenhagen veröffentlicht wurde. Dafür erhielt er drei goldene Ehrenmedaillen.
Hálfdan's Ehefrau war Kristín, Tochter des Bischofs Gísli Magnússon von Hólar.
Hálfdan Einarsson (1732 – 1. Februar 1785) war 30 Jahre lang Schulmeister der Schule Hólar, länger als jeder andere. Ihm wurde 1765 von der Universität Kopenhagen der Titel eines Meisters verliehen und wurde danach üblicherweise Meistari Hálfdan genannt.
Hálfdan war der Sohn des Pfarrers Einarr Hálfdanarson auf Prestbakka auf Síða und dessen Ehefrau Guðrún Sigurðardóttir. Er wurde 1749 an der Schule Skálholt Schüler und schloss sein Theologiestudium an der Universität Kopenhagen im Frühling 1755 ab, hatte sich aber auch dem Studium der Mathematik und Physik sowie weiterer Fächer gewidmet. Er wurde 1755 im Alter von 23 Jahren Schulmeister auf Hólar und bekleidete dieses Amt bis zu seinem Tode 1785.
Hálfdan war sehr gelehrt und galt als guter Lehrer, war aber auch etwas dem Trunk ergeben. Er betrieb literarische Arbeiten und Übersetzungen neben seinem Unterricht und übersetzte unter anderem Königs-Spiegel ins Dänische und Lateinische, wobei es 1768 auf Veranlassung der Unsichtbaren Gesellschaft veröffentlicht wurde. Sein Hauptwerk ist jedoch die isländische Literaturgeschichte, Sciagraphia Historiae Liteariae Islandicae, die auf Latein verfasst und 1777 in Kopenhagen veröffentlicht wurde. Dafür erhielt er drei goldene Ehrenmedaillen.
Hálfdan's Ehefrau war Kristín, Tochter des Bischofs Gísli Magnússon von Hólar.