Miðvikudagar í Moskvu # 84275
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Mittwochabende in Moskau. Erzählt von Árni Bergmann.
Kein Isländer hat die sowjetische Gesellschaft so intensiv kennengelernt wie Árni Bergmann. Er ging als junger Mann zum Studieren nach Moskau und blieb dort über viele Jahre. Seine Studienjahre in Moskau fielen in eine der bemerkenswertesten Umbruchperioden in der Geschichte der Sowjetstaaten nach dem Krieg.
Dies ist die Zeit der geheimen Reden von Chruschtschow und der ersten Bücher von Solschenizyn - eine Zeit hellster Hoffnungen, dass die Sowjetunion sich aus den Fesseln des Stalinismus befreien könnte.
Árni kristallisiert die Weltanschauung jener Generation, die unter diesen Bedingungen geprägt wurde, ihre Hoffnungen und nicht zuletzt ihre Enttäuschungen heraus. Wir lernen farbenfrohe Menschenleben kennen, Künstler und Studenten, Regime-Kritiker wie auch Regime-Befürworter und vor allem jenes einfache Volk, das sich nicht in solche Kategorien einordnen lässt. In den Erzählungen über diese Menschen zeigt sich die Schicksalsgeschichte der sowjetischen Völker im zwanzigsten Jahrhundert. Árni Bergmann hat über längere Zeit einen wertvollen Beitrag zur Kultur- und Gesellschaftsdebatte hierzulande geleistet. Durch seine vielfältige Erfahrung und sein umfassendes Wissen ist es ihm gelungen, diese Diskussionen aus ihrer Eintönigkeit herauszureißen und ihnen eine umfassendere und differenziertere Perspektive zu geben.
Kein Isländer hat die sowjetische Gesellschaft so intensiv kennengelernt wie Árni Bergmann. Er ging als junger Mann zum Studieren nach Moskau und blieb dort über viele Jahre. Seine Studienjahre in Moskau fielen in eine der bemerkenswertesten Umbruchperioden in der Geschichte der Sowjetstaaten nach dem Krieg.
Dies ist die Zeit der geheimen Reden von Chruschtschow und der ersten Bücher von Solschenizyn - eine Zeit hellster Hoffnungen, dass die Sowjetunion sich aus den Fesseln des Stalinismus befreien könnte.
Árni kristallisiert die Weltanschauung jener Generation, die unter diesen Bedingungen geprägt wurde, ihre Hoffnungen und nicht zuletzt ihre Enttäuschungen heraus. Wir lernen farbenfrohe Menschenleben kennen, Künstler und Studenten, Regime-Kritiker wie auch Regime-Befürworter und vor allem jenes einfache Volk, das sich nicht in solche Kategorien einordnen lässt. In den Erzählungen über diese Menschen zeigt sich die Schicksalsgeschichte der sowjetischen Völker im zwanzigsten Jahrhundert. Árni Bergmann hat über längere Zeit einen wertvollen Beitrag zur Kultur- und Gesellschaftsdebatte hierzulande geleistet. Durch seine vielfältige Erfahrung und sein umfassendes Wissen ist es ihm gelungen, diese Diskussionen aus ihrer Eintönigkeit herauszureißen und ihnen eine umfassendere und differenziertere Perspektive zu geben.