Nikulás Klím # 68165
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Nikulás Klím. Roman von Ludvig Holberg. Isländische Übersetzung von Jón Ólafsson úr Grunnavík. Jón Helgason bearbeitete den Text für den Druck.
Originaltext: Nicolai Klimii iter subterraneum (Niels Klims underjordiske Rejse).
Jón Ólafsson úr Grunnavík übertrug die Geschichte des Nikulás Klím nach Holberg um die Mitte des 18. Jahrhunderts und sie erfreute sich auf Island großer Beliebtheit. Die Geschichte handelt von der Reise des norwegischen Studenten Nikulás Klím in die Unterwelt, wo er für eine Zeit Kaiser war. Die Gesellschaftszustände der Unterwelt werden genau beschrieben. Bemerkenswert ist, dass die Mächtigsten in dieser Gesellschaft einfaches Volk sind, während die Schwächsten Adelige sind. Doch die ganze Geschichte ist nicht erzählt, denn: In dem Land Cockecu herrscht ebenfalls ein merkwürdiger Brauch. Die Männer kümmern sich um die Zubereitung von Speisen und müssen die ehrenvollsten Arbeiten verrichten. Den Frauen dagegen wird die Leitung der wichtigsten weltlichen, geistlichen und kriegerischen Ämter anvertraut. Sie waren der Ansicht, dass es der Natur entspricht, dass Frauen die Herrschaft haben, während die Männer anderseits mahlen, backen, Böden fegen und sich um Kleinkinder kümmern.
Originaltext: Nicolai Klimii iter subterraneum (Niels Klims underjordiske Rejse).
Jón Ólafsson úr Grunnavík übertrug die Geschichte des Nikulás Klím nach Holberg um die Mitte des 18. Jahrhunderts und sie erfreute sich auf Island großer Beliebtheit. Die Geschichte handelt von der Reise des norwegischen Studenten Nikulás Klím in die Unterwelt, wo er für eine Zeit Kaiser war. Die Gesellschaftszustände der Unterwelt werden genau beschrieben. Bemerkenswert ist, dass die Mächtigsten in dieser Gesellschaft einfaches Volk sind, während die Schwächsten Adelige sind. Doch die ganze Geschichte ist nicht erzählt, denn: In dem Land Cockecu herrscht ebenfalls ein merkwürdiger Brauch. Die Männer kümmern sich um die Zubereitung von Speisen und müssen die ehrenvollsten Arbeiten verrichten. Den Frauen dagegen wird die Leitung der wichtigsten weltlichen, geistlichen und kriegerischen Ämter anvertraut. Sie waren der Ansicht, dass es der Natur entspricht, dass Frauen die Herrschaft haben, während die Männer anderseits mahlen, backen, Böden fegen und sich um Kleinkinder kümmern.