Oldnordisk ordbog # 70287
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Altnordisches Wörterbuch von der Königlichen Nordischen Gesellschaft für Altertumskunde. Von Erik Jonsson.
Jónsson, Eiríkur, 1822-99, nordischer Philologe. E. J., Sohn von Jón Bergsson (später Priester) und Sigríður Eiríksdatter, wurde am 18. März 1822 auf Hoffell im südöstlichen Island (Östliches Skaptafellsysla) geboren. Nachdem er in den Jahren 1841-46 die Latinschule in Bessastaðir besucht hatte, immatrikulierte sich E. J. an der Universität Kopenhagen, wo er während seiner Studienjahre unter der Leitung von K. Gíslason (VI, 24) an den Vorarbeiten für Cleasbys isländisch-englisches Wörterbuch teilnahm. Sein Hauptwerk ist das für die Königliche Nordische Gesellschaft für Altertumskunde mit Unterstützung von G. Thórðarson erstellte "Altnordische Wörterbuch" (1863), das als ein Handwörterbuch der Prosasprache ohne Quellenangaben angelegt ist, aber wesentlich auf vorhandenem Material verschiedener Art basiert. Als einziger Schlüssel zur Sagasprache in ihrer Gesamtheit behob es bei seinem Erscheinen einen lange gefühlten Mangel und wird noch heute durch seine leichte Zugänglichkeit für weitere Kreise nicht wenig genutzt. Zusammen mit K. Gislason besorgte er die Textredaktion der "Njáls saga" (1875), und zusammen mit Dozent F. Jónsson gibt er "Hauksbók" (1892 ff.) heraus. Auf Isländisch schrieb er eine Reihe von historischen Jahresübersichten ("Skirnir" 1863-73, 1875-87) und Korrespondenzen für isländische Zeitungen. Er wurde 1872 als Arnagrimsson-Stipendiat angestellt, 1874 wurde er Vizeinspektor (Vizepropst) auf der Regensen. Verheiratet am 27. Oktober 1868 mit Jensine Petrine Jensen. J. starb am 30. April 1899.
Jónsson, Eiríkur, 1822-99, nordischer Philologe. E. J., Sohn von Jón Bergsson (später Priester) und Sigríður Eiríksdatter, wurde am 18. März 1822 auf Hoffell im südöstlichen Island (Östliches Skaptafellsysla) geboren. Nachdem er in den Jahren 1841-46 die Latinschule in Bessastaðir besucht hatte, immatrikulierte sich E. J. an der Universität Kopenhagen, wo er während seiner Studienjahre unter der Leitung von K. Gíslason (VI, 24) an den Vorarbeiten für Cleasbys isländisch-englisches Wörterbuch teilnahm. Sein Hauptwerk ist das für die Königliche Nordische Gesellschaft für Altertumskunde mit Unterstützung von G. Thórðarson erstellte "Altnordische Wörterbuch" (1863), das als ein Handwörterbuch der Prosasprache ohne Quellenangaben angelegt ist, aber wesentlich auf vorhandenem Material verschiedener Art basiert. Als einziger Schlüssel zur Sagasprache in ihrer Gesamtheit behob es bei seinem Erscheinen einen lange gefühlten Mangel und wird noch heute durch seine leichte Zugänglichkeit für weitere Kreise nicht wenig genutzt. Zusammen mit K. Gislason besorgte er die Textredaktion der "Njáls saga" (1875), und zusammen mit Dozent F. Jónsson gibt er "Hauksbók" (1892 ff.) heraus. Auf Isländisch schrieb er eine Reihe von historischen Jahresübersichten ("Skirnir" 1863-73, 1875-87) und Korrespondenzen für isländische Zeitungen. Er wurde 1872 als Arnagrimsson-Stipendiat angestellt, 1874 wurde er Vizeinspektor (Vizepropst) auf der Regensen. Verheiratet am 27. Oktober 1868 mit Jensine Petrine Jensen. J. starb am 30. April 1899.