Oldnordisk ordbog # 76641
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Oldnordisk ordbog von der Königlich-Nordischen Gesellschaft für Altnordische Schriftkultur. Von Erik Jonsson.
Jónsson, Eiríkur, 1822-99, nordischer Philolog. E. J., Sohn von Jón Bergsson (später Priester) und Sigríður Eiríksdather, wurde am 18. März 1822 auf Hoffell im südöstlichen Island (Syssel Øster Skaptafells) geboren. Nach seinem Besuch der Lateinschule auf Bessastaðir in den Jahren 1841-46 immatrikulierte sich E. J. an der Universität Kopenhagen, wo er während seiner Studienzeit unter der Leitung von K. Gíslason (VI, 24) an den Vorarbeiten zu Cleaebys isländisch-englischem Wörterbuch teilnahm. Sein Hauptwerk ist das im Auftrag der königlich-nordischen Gesellschaft für Altnordische Schriftkultur mit Hilfe von G. Thórðarson ausgeführte "Oldnordisk Ordbog" (1863), das als umfassendes Handwörterbuch der Prosa ohne Quellenangaben angelegt ist, aber wesentlich auf vorhandenes Material verschiedener Art basiert. Als einziger Schlüssel zur Sagasprache in ihrer Gesamtheit behob sie bei ihrer Veröffentlichung einen lange empfundenen Mangel und wird noch heute durch ihre leichte Zugänglichkeit für weitere Kreise nicht wenig genutzt. In Zusammenarbeit mit K. Gislason hat er die Textredaktion von "Njáls saga" (1875) besorgt, und in Zusammenarbeit mit Docent F. Jónsson gibt er "Hauksbók" (1892 ff.) heraus. Auf Isländisch hat er eine Reihe von historischen Jahresübersichten geschrieben ("Skirnir" 1863-73, 1875-87) und Korrespondenzen für isländische Zeitungen. Er wurde 1872 als Arnamagnæer Stipendiat angestellt, 1874 wurde er Vizeinspector (Vizeprovst) auf Regensen. Verheiratet am 27. Oktober 1868 mit Jensine Petrine Jensen. J. starb am 30. April 1899.
Jónsson, Eiríkur, 1822-99, nordischer Philolog. E. J., Sohn von Jón Bergsson (später Priester) und Sigríður Eiríksdather, wurde am 18. März 1822 auf Hoffell im südöstlichen Island (Syssel Øster Skaptafells) geboren. Nach seinem Besuch der Lateinschule auf Bessastaðir in den Jahren 1841-46 immatrikulierte sich E. J. an der Universität Kopenhagen, wo er während seiner Studienzeit unter der Leitung von K. Gíslason (VI, 24) an den Vorarbeiten zu Cleaebys isländisch-englischem Wörterbuch teilnahm. Sein Hauptwerk ist das im Auftrag der königlich-nordischen Gesellschaft für Altnordische Schriftkultur mit Hilfe von G. Thórðarson ausgeführte "Oldnordisk Ordbog" (1863), das als umfassendes Handwörterbuch der Prosa ohne Quellenangaben angelegt ist, aber wesentlich auf vorhandenes Material verschiedener Art basiert. Als einziger Schlüssel zur Sagasprache in ihrer Gesamtheit behob sie bei ihrer Veröffentlichung einen lange empfundenen Mangel und wird noch heute durch ihre leichte Zugänglichkeit für weitere Kreise nicht wenig genutzt. In Zusammenarbeit mit K. Gislason hat er die Textredaktion von "Njáls saga" (1875) besorgt, und in Zusammenarbeit mit Docent F. Jónsson gibt er "Hauksbók" (1892 ff.) heraus. Auf Isländisch hat er eine Reihe von historischen Jahresübersichten geschrieben ("Skirnir" 1863-73, 1875-87) und Korrespondenzen für isländische Zeitungen. Er wurde 1872 als Arnamagnæer Stipendiat angestellt, 1874 wurde er Vizeinspector (Vizeprovst) auf Regensen. Verheiratet am 27. Oktober 1868 mit Jensine Petrine Jensen. J. starb am 30. April 1899.