Saga daganna # 90500
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Author
Location
Reykjavík. Almenna bókafélagið, 1993.
Date
1993
Condition
—
Binding
—
Saga daganna. Von Árni Björnsson, Folklorist.
Hier werden die Gedenktage des Jahres und Feste behandelt. Ihre Geschichte auf Island vom Anfang bis zur Gegenwart wird nachgezeichnet, und ihr Ursprung und ihre Verbindung zu Wirtschaft, Religion und Kulturgeschichte werden erläutert.
Der Folklorist Árni Björnsson beschreibt sowohl moderne Feste als auch alte Gedenktage. Er erzählt mit derselben ansteckenden Begeisterung vom Siebzehnten oder Kaufmannstag und von den katholischen Festtagen der isländischen Heiligen Þorlákur, Jón und Guðrún der Guten, behandelt sowohl den Seefahrertag des 20. Jahrhunderts als auch den alten Geilstag oder den Miettag der Tagelöhner in der alten Bauerngesellschaft. Der Schwerpunkt liegt natürlich auf jenen Festen und Gedenktagen, die früher und später die Besonderheit der isländischen Gesellschaft und des isländischen Lebens widerspiegeln: der erste Sommertag, Weihnachten, Thorri und Góa, Kreuzfeste, Tóðugjöld…
Das Doktorwerk von Árni Björnsson ist sowohl ein Handbuch als auch ein wissenschaftliches Werk. Saga daganna wird in 66 eigenständigen Kapiteln erzählt, die man einzeln oder hintereinander lesen kann. Das Buch ist reichlich illustriert und der Stoff sehr zugänglich, mit Auszügen, Marginalien und ausführlichem Stichwortverzeichnis. Nach den 66 Kapiteln wird in einem besonderen Anhang ein Überblick über mehr als siebzig Heiligenfeste gegeben, die zudem in isländischen Kalendern aufgeführt sind.
In der Feierkultur jedes Volkes kommen seine Geschichte, Wirtschaft und natürliche Bedingungen zusammen. Diese Abhandlung über Gedenktage auf Island wird daher gleichzeitig zu einer Art Erforschung der isländischen Volksseele gestern und heute. Saga daganna ist wahrhaft eine Wissensbereicherung für jeden isländischen Leser, und der elegante Stil von Árni macht den Text durchweg zu einer reinen Leselust.
Hier werden die Gedenktage des Jahres und Feste behandelt. Ihre Geschichte auf Island vom Anfang bis zur Gegenwart wird nachgezeichnet, und ihr Ursprung und ihre Verbindung zu Wirtschaft, Religion und Kulturgeschichte werden erläutert.
Der Folklorist Árni Björnsson beschreibt sowohl moderne Feste als auch alte Gedenktage. Er erzählt mit derselben ansteckenden Begeisterung vom Siebzehnten oder Kaufmannstag und von den katholischen Festtagen der isländischen Heiligen Þorlákur, Jón und Guðrún der Guten, behandelt sowohl den Seefahrertag des 20. Jahrhunderts als auch den alten Geilstag oder den Miettag der Tagelöhner in der alten Bauerngesellschaft. Der Schwerpunkt liegt natürlich auf jenen Festen und Gedenktagen, die früher und später die Besonderheit der isländischen Gesellschaft und des isländischen Lebens widerspiegeln: der erste Sommertag, Weihnachten, Thorri und Góa, Kreuzfeste, Tóðugjöld…
Das Doktorwerk von Árni Björnsson ist sowohl ein Handbuch als auch ein wissenschaftliches Werk. Saga daganna wird in 66 eigenständigen Kapiteln erzählt, die man einzeln oder hintereinander lesen kann. Das Buch ist reichlich illustriert und der Stoff sehr zugänglich, mit Auszügen, Marginalien und ausführlichem Stichwortverzeichnis. Nach den 66 Kapiteln wird in einem besonderen Anhang ein Überblick über mehr als siebzig Heiligenfeste gegeben, die zudem in isländischen Kalendern aufgeführt sind.
In der Feierkultur jedes Volkes kommen seine Geschichte, Wirtschaft und natürliche Bedingungen zusammen. Diese Abhandlung über Gedenktage auf Island wird daher gleichzeitig zu einer Art Erforschung der isländischen Volksseele gestern und heute. Saga daganna ist wahrhaft eine Wissensbereicherung für jeden isländischen Leser, und der elegante Stil von Árni macht den Text durchweg zu einer reinen Leselust.