Satt við fyrstu sýn # 75177

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Location
Reykjavík
Date
1998
Condition
Binding
Satt við fyrstu sýn. Roman von Ernest Hemingway. Übersetzt von Sigurður A. Magnússon.
Ernest Miller Hemingway (21. Juli 1899 in Oak Park, Illinois, USA – 2. Juli 1961 in Ketchum, Idaho) war ein amerikanischer Schriftsteller. Er arbeitete u.a. als Journalist, Krankentransportfahrer (in Italien im Ersten Weltkrieg) und natürlich als Schriftsteller. Er lebte eine Zeitlang in Paris, wo er u.a. F. Scott Fitzgerald und James Joyce kennenlernte. Er starb durch Selbstschuss mit einer Schrotflinte.


Lange bevor der Tag brach, weckte uns Mwindi mit Tee. Er sagte "Hodi" und ließ den Tee auf dem Tisch vor dem Zelteingang stehen. Ich brachte die Tasse zu Mary und zog mich draußen an. Es war bedeckt und die Sterne waren unsichtbar.

Charo und Ngui kamen in der Dunkelheit, um die Gewehre und Munition zu holen, und ich trank meinen Tee am Tisch, wo einer der Jungen, die im Speisezelt umhergingen, das Gepäck packte. Mary wusch sich und zog sich an, noch halb zwischen Schlaf und Wachen. Ich ging auf die offene Fläche hinter dem Elefantenschädel und den drei großen Ästen und stellte fest, dass der Boden unter den Füßen noch gut feucht war. Er war über Nacht trocken geworden und würde viel trockener sein als am Tag zuvor. Ich zweifelte jedoch daran, dass wir mit dem Auto viel weiter kämen als zu dem Punkt, wo ich glaubte, dass der Löwe sein Opfer gerissen hatte, und ich war sicher, dass der Boden hinter ihm und zwischen ihm und dem Sumpf zu nass war.

Der Sumpf war eigentlich falsch benannt. Es war ein echter Papyrussumpf mit reichlich fließendem Wasser, etwa anderthalb Kilometer breit und vielleicht fünf Kilometer lang. Aber die Stelle, die wir Sumpf nannten, umfasste auch ein Gebiet mit hochgewachsenen Bäumen, die ihn umgaben. Viele von ihnen standen relativ hoch und einige waren sehr schön. Sie bildeten einen Waldgürtel um den Sumpf selbst, aber Teile dieses Baumbestands waren von hungrigen Elefanten zerstört worden, so dass es dort ziemlich undurchdringlich war. In diesem Wald hatten wir mehrere Nashörner; es gab dort fast immer einige Elefanten und manchmal eine ganze Elefantenherde. Zwei Büffelherden hielten sich dort auch auf. Scharoun hatten wir tief in diesem Wald und gingen von dort aus auf die Jagd, und er war die Heimat des erwähnten Löwen, wenn er herabkam, um sich von den Beute­dieren der Ebene zu ernähren.

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