Sigrún og Friðgeir # 35802
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Sigrún og Friðgeir. Eine Reisegeschichte. Autorin ist Sigrún Pálsdóttir.
Im Herbst 1940 machten sich zwei junge isländische Ärzte, das Ehepaar Friðgeir Ólason und Sigrún Briem, auf den Weg in die USA zu Spezialisierungsstudien. Nach einem vierjährigen Aufenthalt dort und in Kanada kehren sie nach Island zurück; er mit einem Doktorgrad von Harvard, sie gerade fertig mit ihrem Kandidatenstudium mit Arbeit in Kinderkrankenhäusern. Der Aufenthalt in Amerika war ein abenteuerliches Erlebnis und erfüllte ihre großen Ambitionen, aber das, was sie mehr als jede andere Erfahrung auf dieser langen Reise verändert und geprägt hat, ist die Geburt und das Aufwachsen ihrer drei Kinder. Sigrún und Friðgeir sind wahrhaftig ein Symbol für die strahlenden Hoffnungen der isländischen Medizin, als sie im Herbst 1944 an Bord der Goðafoss gehen, aber sie sind auch Eltern, überzeugt davon, welche ihre wichtigste Aufgabe ist und in naher Zukunft sein wird.
Sigrún og Friðgeir – Ferðasaga ist eine Geschichte aus dem Zweiten Weltkrieg, die viele verschiedene Aspekte der isländischen Geschichte des 20. Jahrhunderts berührt, aber auch fast unzählige Ereignisse aus der Geschichte der amerikanischen Gesellschaft einwebt. Das Buch berichtet unter anderem von Sigrúns und Friðgeirs Bekanntschaften mit Armut und Gewalt in Großstädten des Landes, wie im Harlem-Viertel von New York, von Alltagskultur und dem Aufstieg mächtiger Institutionen und Unternehmen in der amerikanischen Gesellschaft, Wohlstandsmehrung und den zunehmenden Schwerpunkten auf Fortschritt in Wissenschaft und Technik. So war ihr Leben in Amerika nicht nur an die Welt der Medizin gebunden, sondern drehte sich um Haushaltswirtschaft, das Angebot neuer Haushaltsgeräte und die Nachfrage nach Haushaltshjälfe während des Krieges. Und ihre Geschichte verdeutlicht gewiss das Bild, das vom Frauenbild in den fünfziger Jahren in den USA gezeichnet wurde, von Einstellungen zu schwarzen Arbeiterinnen, von Geschlechterbeziehungen und von der Rolle der Väter in der Kindererziehung.
Sigrún og Friðgeir – Ferðasaga basiert auf Briefen und Tagebüchern, die das Ehepaar führte, von ihrer Abreise in die USA im Herbst 1940 bis zu ihrer Rückkehr nach Island von New York im Herbst 1944. Die Autorin nutzt auch zahlreiche Fotografien, um Szenen und kostbare Momente im Leben der Familie zu schildern, aber die Erzählung der Ereignisse an Bord der Goðafoss, nachdem ein Torpedo von einem deutschen U-Boot sie trifft, wird hier auch aus einer neuen Perspektive mit Sigrún und Friðgeir und ihren drei Kindern im Rampenlicht erzählt.
Im Herbst 1940 machten sich zwei junge isländische Ärzte, das Ehepaar Friðgeir Ólason und Sigrún Briem, auf den Weg in die USA zu Spezialisierungsstudien. Nach einem vierjährigen Aufenthalt dort und in Kanada kehren sie nach Island zurück; er mit einem Doktorgrad von Harvard, sie gerade fertig mit ihrem Kandidatenstudium mit Arbeit in Kinderkrankenhäusern. Der Aufenthalt in Amerika war ein abenteuerliches Erlebnis und erfüllte ihre großen Ambitionen, aber das, was sie mehr als jede andere Erfahrung auf dieser langen Reise verändert und geprägt hat, ist die Geburt und das Aufwachsen ihrer drei Kinder. Sigrún und Friðgeir sind wahrhaftig ein Symbol für die strahlenden Hoffnungen der isländischen Medizin, als sie im Herbst 1944 an Bord der Goðafoss gehen, aber sie sind auch Eltern, überzeugt davon, welche ihre wichtigste Aufgabe ist und in naher Zukunft sein wird.
Sigrún og Friðgeir – Ferðasaga ist eine Geschichte aus dem Zweiten Weltkrieg, die viele verschiedene Aspekte der isländischen Geschichte des 20. Jahrhunderts berührt, aber auch fast unzählige Ereignisse aus der Geschichte der amerikanischen Gesellschaft einwebt. Das Buch berichtet unter anderem von Sigrúns und Friðgeirs Bekanntschaften mit Armut und Gewalt in Großstädten des Landes, wie im Harlem-Viertel von New York, von Alltagskultur und dem Aufstieg mächtiger Institutionen und Unternehmen in der amerikanischen Gesellschaft, Wohlstandsmehrung und den zunehmenden Schwerpunkten auf Fortschritt in Wissenschaft und Technik. So war ihr Leben in Amerika nicht nur an die Welt der Medizin gebunden, sondern drehte sich um Haushaltswirtschaft, das Angebot neuer Haushaltsgeräte und die Nachfrage nach Haushaltshjälfe während des Krieges. Und ihre Geschichte verdeutlicht gewiss das Bild, das vom Frauenbild in den fünfziger Jahren in den USA gezeichnet wurde, von Einstellungen zu schwarzen Arbeiterinnen, von Geschlechterbeziehungen und von der Rolle der Väter in der Kindererziehung.
Sigrún og Friðgeir – Ferðasaga basiert auf Briefen und Tagebüchern, die das Ehepaar führte, von ihrer Abreise in die USA im Herbst 1940 bis zu ihrer Rückkehr nach Island von New York im Herbst 1944. Die Autorin nutzt auch zahlreiche Fotografien, um Szenen und kostbare Momente im Leben der Familie zu schildern, aber die Erzählung der Ereignisse an Bord der Goðafoss, nachdem ein Torpedo von einem deutschen U-Boot sie trifft, wird hier auch aus einer neuen Perspektive mit Sigrún und Friðgeir und ihren drei Kindern im Rampenlicht erzählt.