Sjömeistarasagan # 67930
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Sjömeistarasagan. Von Halldór Kiljan Laxness.
Diese neue Geschichte von Halldór Laxness aus seinen Jugendjahren spielt sich größtenteils in einem kurzen Zeitraum zwischen zwei seiner früheren Bücher ab, einerseits der Geschichte Í túninu heima und andererseits Úngur eg var; das heißt, sie spielt sich um 1918–19 ab. Natürlich greifen die Ideen des Autors aus anderen Zeiten in die Erzählung ein, doch unterscheiden sie sich normalerweise deutlich von der Zeit, die sie beschreibt. Vor allem spricht der Autor von Reykjavik als dem Garten seiner Kindheit, bevor sich sein Wunder in Lebenserfahrung wendet. Dies ist natürlich ein sehr eigenartiger Ort, an dem alle Menschen, bekannt und unbekannt, in dem Kopf eines aufstrebenden Romanschriftstellers Geschichtsfiguren sind und daher in ihren Handlungen ihm gegenüber unverantwortlich, komme was wolle. Der Erzähler beschreibt einen unverfälschten Romanschriftsteller in seiner Kindheit, indem er ihn selbst erzählen lässt: Wenn die Menschen völlig real wären und der Autor ein alltäglicher Teilnehmer an ihrem Leben, müsste er ihnen gegenüber volle geschichtliche Verantwortung fordern. Ich erlaube mir anzunehmen, dass diese Unterscheidung der Kern der Geschichte ist.
(Klappentext).
Diese neue Geschichte von Halldór Laxness aus seinen Jugendjahren spielt sich größtenteils in einem kurzen Zeitraum zwischen zwei seiner früheren Bücher ab, einerseits der Geschichte Í túninu heima und andererseits Úngur eg var; das heißt, sie spielt sich um 1918–19 ab. Natürlich greifen die Ideen des Autors aus anderen Zeiten in die Erzählung ein, doch unterscheiden sie sich normalerweise deutlich von der Zeit, die sie beschreibt. Vor allem spricht der Autor von Reykjavik als dem Garten seiner Kindheit, bevor sich sein Wunder in Lebenserfahrung wendet. Dies ist natürlich ein sehr eigenartiger Ort, an dem alle Menschen, bekannt und unbekannt, in dem Kopf eines aufstrebenden Romanschriftstellers Geschichtsfiguren sind und daher in ihren Handlungen ihm gegenüber unverantwortlich, komme was wolle. Der Erzähler beschreibt einen unverfälschten Romanschriftsteller in seiner Kindheit, indem er ihn selbst erzählen lässt: Wenn die Menschen völlig real wären und der Autor ein alltäglicher Teilnehmer an ihrem Leben, müsste er ihnen gegenüber volle geschichtliche Verantwortung fordern. Ich erlaube mir anzunehmen, dass diese Unterscheidung der Kern der Geschichte ist.
(Klappentext).