Ísland um aldamótin # 61431
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Island um die Jahrhundertwende. Reisebericht aus dem Sommer 1899 von Friðrik J. Bergmann.
Pfarrer Friðrik betrachtet isländische
Angelegenheiten, sowohl geistige als auch weltliche, mit väterlich kritischem Blick und vergleicht diese oft mit dem, was er aus Amerika kennt. Und er ist gewissenhaft. An einer Stelle sagt er zum Beispiel:
Man braucht kein scharfsinniges Auge, um zu sehen, dass die Kirchlichkeit auf Island in den letzten 25-30 Jahren stark zurückgegangen ist. Sie ist leider nicht am besten in den Städten, wo die Menschen doch die beste Gelegenheit haben, die Kirche zu besuchen. Denn dort gibt es an den Sonntagen ständig Ausflüge in alle Richtungen und die Menschen versuchen, den Tag so früh wie möglich zu nutzen.
Und er ist nicht angetan von den Verhältnissen in Reykjavík
Als wir uns der Hauptstadt näherten, begannen wir, eine riesige Menge von Ausflüglern zu bemerken, und viele von ihnen waren ziemlich betrunken. Rund um Reykjavík gibt es kleine, primitive Hütten, in denen Wein verkauft wird, und dies geschieht besonders an Sonntagen. Aber in der Stadt selbst gibt es sehr wenig Trunksucht, und das ist etwas ganz Ungewöhnliches im Vergleich zu früher, als es niemanden gab, der sich entgegenstemmte und es als rühmlich galt, ein großer Schnapsberserker zu sein.
Pfarrer Friðrik betrachtet isländische
Angelegenheiten, sowohl geistige als auch weltliche, mit väterlich kritischem Blick und vergleicht diese oft mit dem, was er aus Amerika kennt. Und er ist gewissenhaft. An einer Stelle sagt er zum Beispiel:
Man braucht kein scharfsinniges Auge, um zu sehen, dass die Kirchlichkeit auf Island in den letzten 25-30 Jahren stark zurückgegangen ist. Sie ist leider nicht am besten in den Städten, wo die Menschen doch die beste Gelegenheit haben, die Kirche zu besuchen. Denn dort gibt es an den Sonntagen ständig Ausflüge in alle Richtungen und die Menschen versuchen, den Tag so früh wie möglich zu nutzen.
Und er ist nicht angetan von den Verhältnissen in Reykjavík
Als wir uns der Hauptstadt näherten, begannen wir, eine riesige Menge von Ausflüglern zu bemerken, und viele von ihnen waren ziemlich betrunken. Rund um Reykjavík gibt es kleine, primitive Hütten, in denen Wein verkauft wird, und dies geschieht besonders an Sonntagen. Aber in der Stadt selbst gibt es sehr wenig Trunksucht, und das ist etwas ganz Ungewöhnliches im Vergleich zu früher, als es niemanden gab, der sich entgegenstemmte und es als rühmlich galt, ein großer Schnapsberserker zu sein.