Íslenzka teiknibókin í Árnasafni # 70459
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Íslenzka teiknibókin í Árnasafni von Björn Th. Björnsson. Ásgerður Ester Búadóttir hat die Zeichnungen angefertigt.
In dem Bilderbuch wird die Geschichte der Schöpfung in sechs kleinen Bildern auf zwei Seiten erzählt. Diejenigen, die sich an ihren Religionsunterricht erinnern, werden vielleicht bemerken, dass der Künstler der Schöpfungsgeschichte nicht buchstäblich folgt, sondern die Werke zweier Tage in einem zusammenfasst, die Schöpfung von Licht und Finsternis und die Schöpfung der Festigkeit, teilt aber andererseits die Schöpfung der vierfüßigen Tiere und des Menschen in zwei Felder auf. Es ist keineswegs ein persönliches Auslegungsverfahren des Künstlers, sondern es ist zur festen Tradition in der späteren Hälfte des Mittelalters geworden. Der Mensch ist so hochmütig geworden, dass er sich zu erhaben dünkt, um Geschlechtsverkehr mit vierfüßigen Wesen zu haben, selbst an diesen Urtagen aller Dinge, und etwas später geht er einen Schritt weiter und trennt die Schöpfung von Mann und Frau in zwei unterschiedliche Bilder. Obwohl unbedeutend, spiegelt es die veränderte Weltanschauung des Menschen wider – er sieht sich zunehmend selbst als den Mittelpunkt der Welt.
In dem Bilderbuch wird die Geschichte der Schöpfung in sechs kleinen Bildern auf zwei Seiten erzählt. Diejenigen, die sich an ihren Religionsunterricht erinnern, werden vielleicht bemerken, dass der Künstler der Schöpfungsgeschichte nicht buchstäblich folgt, sondern die Werke zweier Tage in einem zusammenfasst, die Schöpfung von Licht und Finsternis und die Schöpfung der Festigkeit, teilt aber andererseits die Schöpfung der vierfüßigen Tiere und des Menschen in zwei Felder auf. Es ist keineswegs ein persönliches Auslegungsverfahren des Künstlers, sondern es ist zur festen Tradition in der späteren Hälfte des Mittelalters geworden. Der Mensch ist so hochmütig geworden, dass er sich zu erhaben dünkt, um Geschlechtsverkehr mit vierfüßigen Wesen zu haben, selbst an diesen Urtagen aller Dinge, und etwas später geht er einen Schritt weiter und trennt die Schöpfung von Mann und Frau in zwei unterschiedliche Bilder. Obwohl unbedeutend, spiegelt es die veränderte Weltanschauung des Menschen wider – er sieht sich zunehmend selbst als den Mittelpunkt der Welt.