Íslenzkir hestar og ferðamenn # 65611
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Isländische Pferde und Reisende. Reiseerinnerungen mit Anleitung von Guðmund Hávarðsson.
Untertitel auf dem Umschlag: Island als Reiseland.
Das Buch ist in drei Kapitel unterteilt - I. Lesestoff. - II. Bilder. - III. Anzeigen.
Guðmundur Hávarðsson wurde 1861 im Osten der Fjorde geboren. Er ging jung nach Norwegen und war dort jahrelang Kutscher. Pferdewagenfahrten waren damals auf Island fast unbekannt, und Guðmundur erlernte ein Handwerk, das ihn zu Hause auf Island wichtig machen sollte. 1904 kauft sich Guðmundur ein Stück Land aus dem Rauðarártún bei Reykjavík und errichtet dort ein schönes Holzhaus, weit entfernt von der Hauptsiedlung. Das war der Nordpol. Das Haus steht noch direkt oberhalb von Hlemm. Über den Namen des Hauses – Nordpolen – sagt Guðmundur: "Ich finde keinen passenderen Namen für das, was wir haben, als es 'Nordpolen' zu nennen, und so vergleiche ich dieses Bauwerk mit jenen ersten Expeditionen, die in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts zum Nordpol unternommen wurden."
Im Sommer 1907 besuchte König Friedrich VIII. Island mit schönem Gefolge und es gab großartige Feierlichkeiten in Reykjavík. Es wurde eine große Reise durch Südland mit dem König unternommen und ein prachtvoller Wagen ins Land geschafft, um ihn darin zu befördern. So einen Wagen hatte man hier nie zuvor gesehen. Nun musste man einen Mann finden, der so ein Gefährt lenken konnte, und der Name Guðmundur Hávarðssons kam auf, der Kutscher in Oslo gewesen war. So wurde er angestellt, um den Wagen des Königs als besonderer königlicher Hofkutscher zu fahren, und er war in Ehrentracht gekleidet, die diesem verantwortungsvollen Amt entsprach. Es war Hanf, blau oder schwarz, silbergeknöpft und mit silbernen Streifen und Zylinder. Es kam sogar vor, dass einige ihn und den König verwechselten. Ein Bauer in Mosfellssveit sagte sich sicher, den König dort gesehen zu haben, wo er seinen prachtvollen Wagen fuhr.
Untertitel auf dem Umschlag: Island als Reiseland.
Das Buch ist in drei Kapitel unterteilt - I. Lesestoff. - II. Bilder. - III. Anzeigen.
Guðmundur Hávarðsson wurde 1861 im Osten der Fjorde geboren. Er ging jung nach Norwegen und war dort jahrelang Kutscher. Pferdewagenfahrten waren damals auf Island fast unbekannt, und Guðmundur erlernte ein Handwerk, das ihn zu Hause auf Island wichtig machen sollte. 1904 kauft sich Guðmundur ein Stück Land aus dem Rauðarártún bei Reykjavík und errichtet dort ein schönes Holzhaus, weit entfernt von der Hauptsiedlung. Das war der Nordpol. Das Haus steht noch direkt oberhalb von Hlemm. Über den Namen des Hauses – Nordpolen – sagt Guðmundur: "Ich finde keinen passenderen Namen für das, was wir haben, als es 'Nordpolen' zu nennen, und so vergleiche ich dieses Bauwerk mit jenen ersten Expeditionen, die in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts zum Nordpol unternommen wurden."
Im Sommer 1907 besuchte König Friedrich VIII. Island mit schönem Gefolge und es gab großartige Feierlichkeiten in Reykjavík. Es wurde eine große Reise durch Südland mit dem König unternommen und ein prachtvoller Wagen ins Land geschafft, um ihn darin zu befördern. So einen Wagen hatte man hier nie zuvor gesehen. Nun musste man einen Mann finden, der so ein Gefährt lenken konnte, und der Name Guðmundur Hávarðssons kam auf, der Kutscher in Oslo gewesen war. So wurde er angestellt, um den Wagen des Königs als besonderer königlicher Hofkutscher zu fahren, und er war in Ehrentracht gekleidet, die diesem verantwortungsvollen Amt entsprach. Es war Hanf, blau oder schwarz, silbergeknöpft und mit silbernen Streifen und Zylinder. Es kam sogar vor, dass einige ihn und den König verwechselten. Ein Bauer in Mosfellssveit sagte sich sicher, den König dort gesehen zu haben, wo er seinen prachtvollen Wagen fuhr.