Sólborgir # 53045

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Location
Reykjavík
Date
1963
Condition
Binding
Sólborgir. Gedichte einer Reise nach Osten 1963 von Guðmund Ingi Kristjánsson.

Guðmundur Ingi Kristjánsson wurde am 15. Januar 1907 in Kirkjubóli in Bjarnardal in Önundarfjörður geboren.

Guðmundur Ingi wuchs in Kirkjubóli auf und war dort sein ganzes Leben lang seßhaft. Er besuchte den Unterricht in der oberen Abteilung der Alþýðuskóli in Laugir 1929-1930 und in der oberen Abteilung der Samvinnuskóli in Reykjavík 1931-1932, war aber ansonsten Autodidakt. Schon früh war er in vielfältigen sozialen Belangen innerhalb und außerhalb der Gemeinde tätig und setzte dies fort, solange seine Gesundheit es erlaubte. Er war von 1922-1937 und 1938-1942 in der Leitung des Jugendbundes Bifröst in Mosvallahreppi und war von 1932-1951 Sekretär des Bezirksverbandes der Jugendbünde der Westfjorde. In der Leitung der Verbrauchergenossenschaft Önfirðinga war er von 1935-1937 tätig und von 1938-1978. Er war Mitglied der Leitung des Agrarverbandes von Mosvallahreppi von 1927-1947 und war Vorsitzender des Agrarverbandes der Westfjorde von 1947-1983. Er war Delegierter bei den Kongressen des Landwirtschaftlichen Zentralverbandes seit dessen Gründung 1945 und Vorstandsmitglied von 1970-1986. In der Gemeindekommission von Mosvallahreppi saß er von 1938-1956 und 1952-1982, ab 1956 durchgehend als Vorsitzender. Er war Bezirksrat von 1954-1986. Außerdem hatte er lange einen Sitz in der Schulkommission der Gemeinde und auch in der Schulkommission der Regionalschule auf Núpur. Seine Hauptbeschäftigung war Landwirtschaft, aber offiziell übernahm er die Farm in Kirkjubóli erst 1944; bis dahin war seine Mutter für die Farm verantwortlich. Parallel zur Landwirtschaft unterrichtete er in der Gemeinde, mit Unterbrechungen 1927-1946, aber kontinuierlich 1954-1974. Ab 1955 war er Schulleiter der Volksschule in Holti. Er nahm auch einige Anteil an Politik und war dreimal ein Kandidat für das Parlament für die Fortschrittspartei: bei zwei Wahlen 1942 in Ísafjörður und 1946 in Vestur-Ísafjarðarsýsla. Um 1960 nahm er auch eine gewisse Rolle in den Aktivitäten von Organisationen gegen die Militärbasis ein.

Guðmundur Ingi gab fünf Gedichtbände unter den Titeln Sólstafir 1938, Sólbráð 1945, Sóldögg 1958, Sólborgir 1963 und Sólfar 1981 heraus. Gedichte aller dieser Bücher wurden in der Anthologie Sóldagar 1993 wiederveröffentlicht, in der sich auch ein Anhang mit späteren Gedichten befindet. Darüber hinaus sind zahlreiche Gedichte und lose Verse, Artikel und Erzählungen von ihm in Zeitungen, Zeitschriften und Sammelwerken erschienen.

Guðmundur Ingi wurde 1984 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet und war Ehrenbürger von Mosvallahreppi und später von Ísafjarðarbær.

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