Sólborgir # 65692
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Sólborgir. Ostreisegedichte 1963 von Guðmund Inga Kristjánsson.
Guðmundur Ingi Kristjánsson wurde am 15. Januar 1907 auf Kirkjubóli in Bjarnardal in Önundarfjörður geboren.
Guðmundur Ingi wuchs auf Kirkjubóli auf und war dort sein Leben lang ansässig. Er studierte an der älteren Abteilung der Alþýðuskólans auf Laugum 1929-1930 und an der älteren Abteilung der Samvinnuskólans in Reykjavík 1931-1932, war im Übrigen aber Autodidakt. Früh beteiligte er sich vielfältig an Angelegenheiten der Gemeinde und darüber hinaus und setzte dies fort, solange es seine Gesundheit zuließ. Er war von 1922-1937 und 1938-1942 im Vorstand des Jugendvereins Bifröst in Mosvallahreppi und Sekretär des Distriktverbands der Jugendvereine Westfjorde 1932-1951. Im Vorstand der Kaufgenossenschaft Önfirðinga saß er 1935-1937 und 1938-1978. Er saß im Vorstand des Landwirtschaftsvereins Mosvallahrepps 1927-1947 und war Vorsitzender des Landwirtschaftsverbands Westfjorde 1947-1983. Er war Delegierter auf den Kongressen des Verbands der Bauerngewerkschaften seit dessen Gründung 1945 und Vorstandsmitglied dort 1970-1986. Im Gemeinderat von Mosvallahreppi saß er 1938-1956 und 1952-1982, davon durchgehend als Vorsitzender seit 1956. Bezirksratsmitglied war er 1954-1986. Er hatte auch lange einen Sitz im Schulrat der Gemeinde und auch im Schulrat der Bezirksschule auf Núpi. Sein Hauptberuf war die Landwirtschaft, aber formell übernahm er das Gut auf Kirkjubóli erst 1944; vorher wurde es von seiner Mutter verwaltet. Neben der Landwirtschaft unterrichtete er Kinder in der Gemeinde, mit Unterbrechungen 1927-1946, aber durchgehend 1954-1974. Ab 1955 war er Schulleiter der Grundschule in Holti. Er hatte auch einige Beteiligung an der Politik und stand dreimal zur Wahl zum Althing für die Fortschrittspartei: bei zwei Wahlen 1942 auf Ísafjörður und 1946 in Vestur-Ísafjarðarsýsla. Um 1960 beteiligte er sich auch in gewissem Maße an den Aktivitäten von Vereinen gegen die Militärbasis.
Guðmundur Ingi veröffentlichte fünf Gedichtbände mit den Titeln: Sólstafir 1938, Sólbráð 1945, Sóldögg 1958, Sólborgir 1963 und Sólfar 1981. Die Gedichte aller dieser Bücher wurden 1993 in der Sammlung Sóldagar neu veröffentlicht, dort befindet sich auch ein Nachtrag mit jüngeren Gedichten. Außerdem wurde nach ihm eine Vielzahl von Gedichten und Liedversen, Artikeln und Erzählungen in Zeitungen, Zeitschriften und Sammelwerken veröffentlicht.
Guðmundur Ingi wurde 1984 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet und war Ehrenbürger von Mosvallahreppi und später von Ísafjarðarbær.
Guðmundur Ingi Kristjánsson wurde am 15. Januar 1907 auf Kirkjubóli in Bjarnardal in Önundarfjörður geboren.
Guðmundur Ingi wuchs auf Kirkjubóli auf und war dort sein Leben lang ansässig. Er studierte an der älteren Abteilung der Alþýðuskólans auf Laugum 1929-1930 und an der älteren Abteilung der Samvinnuskólans in Reykjavík 1931-1932, war im Übrigen aber Autodidakt. Früh beteiligte er sich vielfältig an Angelegenheiten der Gemeinde und darüber hinaus und setzte dies fort, solange es seine Gesundheit zuließ. Er war von 1922-1937 und 1938-1942 im Vorstand des Jugendvereins Bifröst in Mosvallahreppi und Sekretär des Distriktverbands der Jugendvereine Westfjorde 1932-1951. Im Vorstand der Kaufgenossenschaft Önfirðinga saß er 1935-1937 und 1938-1978. Er saß im Vorstand des Landwirtschaftsvereins Mosvallahrepps 1927-1947 und war Vorsitzender des Landwirtschaftsverbands Westfjorde 1947-1983. Er war Delegierter auf den Kongressen des Verbands der Bauerngewerkschaften seit dessen Gründung 1945 und Vorstandsmitglied dort 1970-1986. Im Gemeinderat von Mosvallahreppi saß er 1938-1956 und 1952-1982, davon durchgehend als Vorsitzender seit 1956. Bezirksratsmitglied war er 1954-1986. Er hatte auch lange einen Sitz im Schulrat der Gemeinde und auch im Schulrat der Bezirksschule auf Núpi. Sein Hauptberuf war die Landwirtschaft, aber formell übernahm er das Gut auf Kirkjubóli erst 1944; vorher wurde es von seiner Mutter verwaltet. Neben der Landwirtschaft unterrichtete er Kinder in der Gemeinde, mit Unterbrechungen 1927-1946, aber durchgehend 1954-1974. Ab 1955 war er Schulleiter der Grundschule in Holti. Er hatte auch einige Beteiligung an der Politik und stand dreimal zur Wahl zum Althing für die Fortschrittspartei: bei zwei Wahlen 1942 auf Ísafjörður und 1946 in Vestur-Ísafjarðarsýsla. Um 1960 beteiligte er sich auch in gewissem Maße an den Aktivitäten von Vereinen gegen die Militärbasis.
Guðmundur Ingi veröffentlichte fünf Gedichtbände mit den Titeln: Sólstafir 1938, Sólbráð 1945, Sóldögg 1958, Sólborgir 1963 und Sólfar 1981. Die Gedichte aller dieser Bücher wurden 1993 in der Sammlung Sóldagar neu veröffentlicht, dort befindet sich auch ein Nachtrag mit jüngeren Gedichten. Außerdem wurde nach ihm eine Vielzahl von Gedichten und Liedversen, Artikeln und Erzählungen in Zeitungen, Zeitschriften und Sammelwerken veröffentlicht.
Guðmundur Ingi wurde 1984 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet und war Ehrenbürger von Mosvallahreppi und später von Ísafjarðarbær.