Spænska veikin # 73768
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Spænska veikin. Eftir Gunnar Þór Bjarnason.
Die Spanische Grippe war die tödlichste Seuche der Geschichte und kam Ende 1918, inmitten einer Naturkatastrophe, in Island an – in einem der bedeutungsvollsten Jahre des 20. Jahrhunderts. Hunderte Isländer starben in wenigen Wochen, hauptsächlich junge Menschen in der Blüte ihres Lebens, mehr Frauen als Männer. Viele Kinder verloren ihre Eltern. Es waren beklemmende Zeiten mit spärlichen Leichenzügen und Glockengeläut. Die Spanische Grippe hinterließ Wunden, die langsam oder nie heilten. Die Geschichte erzählt von einem Matrosen, der von einer Fahrt zurückkehrt, als die Krankheit ihren Höhepunkt erreichte und sich das Leben in Reykjavik gelähmt vorkommt, und von einer geliebten Sängerin, die ihre kleine Tochter verlässt. Weitere denkwürdige Personen kommen vor – Ärzte, Krankenpflegerinnen, Hebammen und andere, die heroisch gegen die "Große Seuche" kämpften, aber oft machtlos waren. Im ganzen Land wurden Versuche unternommen, die Krankheit durch Reisebeschränkungen einzudämmen, doch die Behörden, besonders der Landesmedizinalrat, wurden für ihre erbarmungslose Kritik, sie ins Land gelassen zu haben, kritisiert. Hätte man dieser furchtbaren Heimsuchung mit gezielten Seuchenschutzmaßnahmen begegnen können? Und in welchem Umfang ist die Spanische Grippe mit der Viruspandemie vergleichbar, die 2020 die Welt heimsuchte?
Die Spanische Grippe war die tödlichste Seuche der Geschichte und kam Ende 1918, inmitten einer Naturkatastrophe, in Island an – in einem der bedeutungsvollsten Jahre des 20. Jahrhunderts. Hunderte Isländer starben in wenigen Wochen, hauptsächlich junge Menschen in der Blüte ihres Lebens, mehr Frauen als Männer. Viele Kinder verloren ihre Eltern. Es waren beklemmende Zeiten mit spärlichen Leichenzügen und Glockengeläut. Die Spanische Grippe hinterließ Wunden, die langsam oder nie heilten. Die Geschichte erzählt von einem Matrosen, der von einer Fahrt zurückkehrt, als die Krankheit ihren Höhepunkt erreichte und sich das Leben in Reykjavik gelähmt vorkommt, und von einer geliebten Sängerin, die ihre kleine Tochter verlässt. Weitere denkwürdige Personen kommen vor – Ärzte, Krankenpflegerinnen, Hebammen und andere, die heroisch gegen die "Große Seuche" kämpften, aber oft machtlos waren. Im ganzen Land wurden Versuche unternommen, die Krankheit durch Reisebeschränkungen einzudämmen, doch die Behörden, besonders der Landesmedizinalrat, wurden für ihre erbarmungslose Kritik, sie ins Land gelassen zu haben, kritisiert. Hätte man dieser furchtbaren Heimsuchung mit gezielten Seuchenschutzmaßnahmen begegnen können? Und in welchem Umfang ist die Spanische Grippe mit der Viruspandemie vergleichbar, die 2020 die Welt heimsuchte?