Sprek # 68367
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Sprek. Gedichte und Kurzprosa von Jökul Pétursson.
Sprek ist das erste und einzige Buch von Jökul Pétursson.
In Vísi, 1. November 1961, gibt es ein Interview mit Jökul Pétursson, Lyriker und Künstler. Anlass des Interviews ist die Veröffentlichung des Gedichtbands Sprek. Hier ein Auszug aus dem Interview: -
Es ist ein eigenartiger
Zustand, die erste
eigene Buchveröffentlichung
zu sehen. Das betrifft
sicherlich nicht nur mich.
Es herrscht große Unsicherheit
rundum. Was ist eigentlich
geschehen? Wie werden diese
"Geistesergüsse" aufgenommen? Sollte man sich
davon distanzieren, oder
verdient man Lob? Man
steht selbst wie ein großes
Fragezeichen vor einem
Rätsel.
— Bist du ein Atomdichter?
— Nein, warte auf die
Wahrheit.
— Bist du gegen sie?
— Ich komme besser mit
dem alten Weg aus. Ich finde,
der traditionelle Stil und
der Reim passen besser zu
unserer isländischen Dichtung.
Anderes gehört dort
nicht hin.
--------
Das Wetter war schlecht, es
regnete in Strömen, und ich
traute mich nicht hinaus. Mir
war langweilig. — Hundeelend.
Aber dann kam der Geist
plötzlich über mich und ich
dichtete dann an einem
Gerichtstag einen Reim über
Pétur Sálomon Gullstrandur.
Darin ist diese Strophe über
die Selsvarar-Schlacht:
Pétur schlug, Pétur hieb
Pétur zeigte hart die Klaue.
Pétur wehrte sich, Pétur lachte,
Péturs Ruhe kannte keine Grenze.
Und das Ende des Pétur-Reims ist so
Schnell vorbei und Stimmung froh,
Spiel trotz Wellenschlag im Wog.
Laut gesungen, Meer ist blau
hört entzückt auf Reimgesang genau.
Sprek ist das erste und einzige Buch von Jökul Pétursson.
In Vísi, 1. November 1961, gibt es ein Interview mit Jökul Pétursson, Lyriker und Künstler. Anlass des Interviews ist die Veröffentlichung des Gedichtbands Sprek. Hier ein Auszug aus dem Interview: -
Es ist ein eigenartiger
Zustand, die erste
eigene Buchveröffentlichung
zu sehen. Das betrifft
sicherlich nicht nur mich.
Es herrscht große Unsicherheit
rundum. Was ist eigentlich
geschehen? Wie werden diese
"Geistesergüsse" aufgenommen? Sollte man sich
davon distanzieren, oder
verdient man Lob? Man
steht selbst wie ein großes
Fragezeichen vor einem
Rätsel.
— Bist du ein Atomdichter?
— Nein, warte auf die
Wahrheit.
— Bist du gegen sie?
— Ich komme besser mit
dem alten Weg aus. Ich finde,
der traditionelle Stil und
der Reim passen besser zu
unserer isländischen Dichtung.
Anderes gehört dort
nicht hin.
--------
Das Wetter war schlecht, es
regnete in Strömen, und ich
traute mich nicht hinaus. Mir
war langweilig. — Hundeelend.
Aber dann kam der Geist
plötzlich über mich und ich
dichtete dann an einem
Gerichtstag einen Reim über
Pétur Sálomon Gullstrandur.
Darin ist diese Strophe über
die Selsvarar-Schlacht:
Pétur schlug, Pétur hieb
Pétur zeigte hart die Klaue.
Pétur wehrte sich, Pétur lachte,
Péturs Ruhe kannte keine Grenze.
Und das Ende des Pétur-Reims ist so
Schnell vorbei und Stimmung froh,
Spiel trotz Wellenschlag im Wog.
Laut gesungen, Meer ist blau
hört entzückt auf Reimgesang genau.