Sprek. Ljóð og stökur # 50133
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Sprek. Ljóð og stökur von Jökul Pétursson.
Sprek ist das erste und einzige Buch von Jökul Pétursson.
In Vísi vom 1. November 1961 gibt es ein Interview mit Jökul Pétursson, Dichter und Maler. Anlass des Interviews ist die Veröffentlichung des Gedichtbandes Sprek. Wir greifen mitten ins Interview ein: -
Man gerät in einen seltsamen
Zustand, wenn man seine erste
Buch in den Druck gehen sieht.
Ich bin sicherlich nicht allein
darin. Überall herrscht Unsicherheit
um einen herum. Was ist
eigentlich geschehen? Wie wird
diesen "geistigen Ergüssen" gegenüber
reagiert? Muss
man sich darüber Gedanken machen, oder
darf man zufrieden sein? Man
steht selbst wie ein großes
Fragezeichen vor
einem Rätsel.
— Bist du ein Atomdichter?
— Nein, warte
auf die Wahrheit.
— Bist du dagegen?
— Ich komme besser mit
dem alten Weg zurecht. Ich finde, der traditionelle
Stil und der Reim
passen zu unserer isländischen
Dichtung.
Anderes hat da
nichts verloren.
--------
Das Wetter war schlecht, strömender
Regen und ich traute mich nicht
hinaus. Mir war langweilig. — Hundslangweilig.
Aber dann kam der Geist
plötzlich über mich und ich dichtete
dann an einem Regentag
einen Vers über Pétur Sálómondsson
Gullstrandarjarl. Darin ist
dieser Refrain über die Kämpfe
von Selsvararbarðagi:
Pétur schlug, Pétur hieb
Pétur zeigte hart die Klaue.
Pétur verteidigte sich, Pétur lachte,
Péturs Schrecken fand keine Ruhe.
Und das Ende des Pétur-Verses ist so
Schnell ist es vorbei und die Laune fröhlich,
das Spiel trotz Wellenschlag.
Laut gesungen, doch das Meer blau
lauscht entzückt auf den Reimgesang.
Sprek ist das erste und einzige Buch von Jökul Pétursson.
In Vísi vom 1. November 1961 gibt es ein Interview mit Jökul Pétursson, Dichter und Maler. Anlass des Interviews ist die Veröffentlichung des Gedichtbandes Sprek. Wir greifen mitten ins Interview ein: -
Man gerät in einen seltsamen
Zustand, wenn man seine erste
Buch in den Druck gehen sieht.
Ich bin sicherlich nicht allein
darin. Überall herrscht Unsicherheit
um einen herum. Was ist
eigentlich geschehen? Wie wird
diesen "geistigen Ergüssen" gegenüber
reagiert? Muss
man sich darüber Gedanken machen, oder
darf man zufrieden sein? Man
steht selbst wie ein großes
Fragezeichen vor
einem Rätsel.
— Bist du ein Atomdichter?
— Nein, warte
auf die Wahrheit.
— Bist du dagegen?
— Ich komme besser mit
dem alten Weg zurecht. Ich finde, der traditionelle
Stil und der Reim
passen zu unserer isländischen
Dichtung.
Anderes hat da
nichts verloren.
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Das Wetter war schlecht, strömender
Regen und ich traute mich nicht
hinaus. Mir war langweilig. — Hundslangweilig.
Aber dann kam der Geist
plötzlich über mich und ich dichtete
dann an einem Regentag
einen Vers über Pétur Sálómondsson
Gullstrandarjarl. Darin ist
dieser Refrain über die Kämpfe
von Selsvararbarðagi:
Pétur schlug, Pétur hieb
Pétur zeigte hart die Klaue.
Pétur verteidigte sich, Pétur lachte,
Péturs Schrecken fand keine Ruhe.
Und das Ende des Pétur-Verses ist so
Schnell ist es vorbei und die Laune fröhlich,
das Spiel trotz Wellenschlag.
Laut gesungen, doch das Meer blau
lauscht entzückt auf den Reimgesang.