Ást og öngþveiti í Íslendingasögum # 38450
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Ást og öngþveiti í Íslendingasögum. Eftir Thomas Bredsdorff. Þýðandi Bjarni Sigurðsson.
Í bókakynningu í Þjóðviljanum 14. desember 1974 er sagt frá Ást og öngþveiti. "Thomas Bredsdorff ist ein junger dänischer Wissenschaftler, Dozent für nordische Literatur an der Universität Kopenhagen. Ást og öngþveiti enthält Untersuchungen zur Weltanschauung der Íslendingasögur, ist aber vor allem eine Definition einiger unserer berühmtesten Altsagas, wie Egils saga, Gisla saga Súrssonar, Njáls saga, Grettis saga und Laxdælasaga. Die Gelehrsamkeit des Verfassers und seine Scharfsinnigkeit können nicht angezweifelt werden, zumal er in seinem Werk zu mehreren bemerkenswerten und neuartigen Ergebnissen gelangt. Unter anderem zeigt er auf, dass sich hinter den offensichtlichen Konfliktmustern der Werke, die sich in blutigen Machtkämpfen und Ehrenfragen widerspiegeln, leicht ein anderes Sagenmuster erkennen lässt: die leidenschaftlichen Liebschaften und die Gefahren, die die Gesellschaft bedrohen, wenn ihnen ohne Rücksicht auf Gesetze und Rechtsnormen nachgegeben wird. Auf diese Weise werden die Íslendingasögur nach Ansicht des Verfassers zum Versuch, die Gründe für den Niedergang und die Auflösung des isländischen Freistaates zu erklären, und im Schlusskapitel wird erörtert, inwieweit diese Beobachtungen mit früheren Forschungen zu den Sagas übereinstimmen."
Í bókakynningu í Þjóðviljanum 14. desember 1974 er sagt frá Ást og öngþveiti. "Thomas Bredsdorff ist ein junger dänischer Wissenschaftler, Dozent für nordische Literatur an der Universität Kopenhagen. Ást og öngþveiti enthält Untersuchungen zur Weltanschauung der Íslendingasögur, ist aber vor allem eine Definition einiger unserer berühmtesten Altsagas, wie Egils saga, Gisla saga Súrssonar, Njáls saga, Grettis saga und Laxdælasaga. Die Gelehrsamkeit des Verfassers und seine Scharfsinnigkeit können nicht angezweifelt werden, zumal er in seinem Werk zu mehreren bemerkenswerten und neuartigen Ergebnissen gelangt. Unter anderem zeigt er auf, dass sich hinter den offensichtlichen Konfliktmustern der Werke, die sich in blutigen Machtkämpfen und Ehrenfragen widerspiegeln, leicht ein anderes Sagenmuster erkennen lässt: die leidenschaftlichen Liebschaften und die Gefahren, die die Gesellschaft bedrohen, wenn ihnen ohne Rücksicht auf Gesetze und Rechtsnormen nachgegeben wird. Auf diese Weise werden die Íslendingasögur nach Ansicht des Verfassers zum Versuch, die Gründe für den Niedergang und die Auflösung des isländischen Freistaates zu erklären, und im Schlusskapitel wird erörtert, inwieweit diese Beobachtungen mit früheren Forschungen zu den Sagas übereinstimmen."