Stefanía Melsteð. Æfiminning og brjef # 61660

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Location
Kaupmannahöfn
Date
1926
Condition
Binding
Stefanía Melsteð. Lebenserinnering und Briefe mit sieben Lichtdruckbildern. Zusammengestellt und veröffentlicht von Bogi Th. Melsteð.

In Lögréttu vom 22. Januar 1927 wird das Buch von Bogi Th. Melsteð über seine Schwester Stefanía besprochen. Dort heißt es: „Über dieses Buch ist es ziemlich still gewesen. Es kam hier kurz vor Weihnachten in die Buchhandlung. Herr Bogi Th. Melsteð hat es verfasst und zum Andenken an seine Schwester veröffentlicht.
Stefanía Melsteð wurde am 8. August 1864 in Klausturhólum geboren. Ihre Eltern waren Pfarrer Jón Pálsson Melsteð und Frau Steinunn Bjarnadóttir Melsteð. Stefanía wuchs in Þingvöllum bei Pfarrer Símoni Bech und Frau Anna, ihrer Patentante, auf. Das war ein vorbildliches Zuhause. Im Herbst 1874 trat Stefanía in die Barnaskóli Reykjavíkur ein und war dort zwei Jahre lang. Sie wohnte dann bei Frau Þórdís Thorsteinsen, die ebenfalls ihre Patentante war. Sie wohnte später oft bei ihr in den Wintern. Als Stefanía 14 Jahre alt war, wurde sie von einer Krankheit befallen, die sie letztendlich zum Tode führte.

Im Frühling 1879 zog Stefanía nach Kárastöðum mit ihrer Patentante Frau Anna, die inzwischen Witwe geworden war. Im Herbst 1886 ging sie zu ihrer Mutter nach Klausturhólum und starb dort 1889.

Das Buch stützt sich stark auf Briefe, sowohl von Stefanía als auch an sie. Darüber hinaus enthält es Aussagen von verschiedenen Personen, die sie kannten, darunter Ólafía Jóhannsdóttir und Frau Þórunn Richardsdóttir in Höfn, die beide ihre großen Freundinnen waren. Das Buch enthält auch schöne Nachworte von Dr. Valdimar Briem. Der Dichter beschreibt Stefanía wie folgt:


„Du krankes Kind, du kühner Held,

du reines Licht im dunklen Schein,

du bleiche Lilie, schöne Rose,

du gefallenes Schilfrohr, starke Eiche".


Das Leben von Stefanía war weder lang noch ereignisreich. Sie starb mit 25 Jahren und litt 11 Jahre lang an Krankheit. Aber trotzdem hinterließ sie eine schöne Spur in ihren Fußstapfen. In jeder Hinsicht war sie ein Vorbild einer Frau, denn in ihr vereinigten sich Begabung und Würde. Sie hatte eine einzigartige Gabe, ihre Leiden nicht aufzuzeigen.

Es gelang ihr, das zu erreichen, was sie am meisten ersehnte: eine größere Quelle der Freude als der Trauer für ihre Lieben und alle, die gleichzeitig mit ihr lebten, — trotz großer Leiden und der Traurigkeit der Krankheit.

Dies ist einstimmiges Zeugnis aller Menschen, die Stefanía kannten. Sie gehörte zu jenen glücklichen Menschen, die alles das pflegen, was das Beste und Edelste in jedem Herzen ist.

Darin liegt der Wert dieses Buches. Es wird ein guter Gast für die Familie der Seele Stefanus sein. Aber es hat auch eine Botschaft für alle, die Bücher lesen möchten, und Bogi Melsteð sei für seine Arbeit gedankt.

Ein alter Þingvellir.

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