Tengsl # 80875
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Tengsl. Gedichte von Stefán Hörð Grímsson.
Stefán Hörður Grímsson wurde am 31. März 1919 in Hafnarfjörður geboren. Er studierte an der Laugarvatnsskóla und bei den Namsflokkum Reykjavíkur. Er arbeitete in der Landwirtschaft und Schifffahrt, war Schwimmlehrer und Nachtwächter.
Stefáns erstes Gedichtbuch, Glugginn snýr í norður (1946), gilt als typisches Anfängerwerk, in dem der Autor ausgetretene Pfade in Form und Ausdrucksweise folgt und in den Fußstapfen älterer Dichter wandelt. Ein anderer Ton erklingt in seinem zweiten Gedichtbuch, Svartálfadansi (1951). Das Buch erregte großes Aufsehen und Bewunderung, und Stefán Hörður trat darin als ausgeformter Modernist und Atomdichter hervor. Neunzehn Jahre verstreichen, bis sein nächstes Gedichtbuch, Hliðin á sléttunni (1970), erscheint. Wieder vergehen elf Jahre, bis Farvegir (1981) veröffentlicht wird. 1987 veröffentlichte er dann das Gedichtbuch Tengsl und es wurde 1989 für den Nordischen Ratliteraturpreis nominiert. Ein weiteres Gedichtbuch erschien zwei Jahre später, Yfir heiðan morgun. Dafür erhielt er als erster Isländer den isländischen Literaturpreis. Die Gedichte von Stefán Hörður wurden in andere Sprachen übersetzt und sind in Gedichtsammlungen erschienen.
Nachtgebet
Unruhiger Wind wanderst
über deine Moore,
gleitest über Sumpfwald
und scheust dich nicht der Seen.
Schlafloser Geist
suchst dir Ruhe im Moos.
Sieh, das Meer schläft in der Nacht,
es sträubt sich gegen deinen Bauch.
Stefán Hörður Grímsson wurde am 31. März 1919 in Hafnarfjörður geboren. Er studierte an der Laugarvatnsskóla und bei den Namsflokkum Reykjavíkur. Er arbeitete in der Landwirtschaft und Schifffahrt, war Schwimmlehrer und Nachtwächter.
Stefáns erstes Gedichtbuch, Glugginn snýr í norður (1946), gilt als typisches Anfängerwerk, in dem der Autor ausgetretene Pfade in Form und Ausdrucksweise folgt und in den Fußstapfen älterer Dichter wandelt. Ein anderer Ton erklingt in seinem zweiten Gedichtbuch, Svartálfadansi (1951). Das Buch erregte großes Aufsehen und Bewunderung, und Stefán Hörður trat darin als ausgeformter Modernist und Atomdichter hervor. Neunzehn Jahre verstreichen, bis sein nächstes Gedichtbuch, Hliðin á sléttunni (1970), erscheint. Wieder vergehen elf Jahre, bis Farvegir (1981) veröffentlicht wird. 1987 veröffentlichte er dann das Gedichtbuch Tengsl und es wurde 1989 für den Nordischen Ratliteraturpreis nominiert. Ein weiteres Gedichtbuch erschien zwei Jahre später, Yfir heiðan morgun. Dafür erhielt er als erster Isländer den isländischen Literaturpreis. Die Gedichte von Stefán Hörður wurden in andere Sprachen übersetzt und sind in Gedichtsammlungen erschienen.
Nachtgebet
Unruhiger Wind wanderst
über deine Moore,
gleitest über Sumpfwald
und scheust dich nicht der Seen.
Schlafloser Geist
suchst dir Ruhe im Moos.
Sieh, das Meer schläft in der Nacht,
es sträubt sich gegen deinen Bauch.