Tilraun um manninn # 63430
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Tilraun um manninn von Þorsteinn Gylfason.
Þorsteinn Gylfason (12. August 1942 – 16. August 2005) war ein isländischer Philosoph und Professor an der Universität Island. Er beschäftigte sich besonders mit Politischer Philosophie, Metaphysik und Sprachphilosophie.
Þorsteinn schloss die Menntaskóli Reykjavík 1961 ab und setzte sein Studium in den USA fort. Er erwarb seinen Abschluss in Philosophie von der Harvard University 1965 und studierte sowie forschte anschließend an Magdalen College, University of Oxford in Großbritannien von 1965-1971.
Þorsteinn unterrichtete Philosophie an der Universität Island seit Beginn des B.A.-Philosophiestudiums. Er begann 1971 zu lehren, wurde 1973 Dozent, 1983 Oberlektor und 1989 Professor. Er war ein großer Wortschöpfer und prägte viele Begriffe der isländischen Philosophie. Þorsteinn war auch ein produktiver Übersetzer und übertrug zahlreiche philosophische Werke und Gedichte. Er erhielt die Isländischen Literaturpreise 1997 für sein Buch Að hugsa á íslenzku. Þorsteinn wurde 1994 vom Präsidenten Islands mit dem Ritterkreuz des Ordens des Falken ausgezeichnet.
Þorsteinn gründete die Buchreihe Lærdómsrit Hins íslenzka bókmenntafélags und war deren Herausgeber für 27 Jahre. Er gründete auch die Reihe Íslensk heimspeki (Philosophia Islandica), die ebenfalls von der Isländischen Literarischen Gesellschaft veröffentlicht wird. Þorsteinn war Leiter des Instituts für Philosophie der Universität Island von 1982-1991 und wurde 2004 zum Ehrenmitglied der Gesellschaft der Philosophiefreunde gewählt. Seine Dankesrede ist auf der Philosophie-Website der Universität Island verfügbar. In der Rede spricht Þorsteinn unter anderem über sein philosophisches Interesse seit der Kindheit.
Þorsteins Eltern waren Gylfi Þ. Gíslason, Professor und Minister, und Guðrún Vilmundardóttir. Þorsteins Brüder waren Vilmundur Gylfason und Þorvaldur Gylfason, Professor. Þorsteinn war unverheiratet und kinderlos.
Þorsteinn Gylfason (12. August 1942 – 16. August 2005) war ein isländischer Philosoph und Professor an der Universität Island. Er beschäftigte sich besonders mit Politischer Philosophie, Metaphysik und Sprachphilosophie.
Þorsteinn schloss die Menntaskóli Reykjavík 1961 ab und setzte sein Studium in den USA fort. Er erwarb seinen Abschluss in Philosophie von der Harvard University 1965 und studierte sowie forschte anschließend an Magdalen College, University of Oxford in Großbritannien von 1965-1971.
Þorsteinn unterrichtete Philosophie an der Universität Island seit Beginn des B.A.-Philosophiestudiums. Er begann 1971 zu lehren, wurde 1973 Dozent, 1983 Oberlektor und 1989 Professor. Er war ein großer Wortschöpfer und prägte viele Begriffe der isländischen Philosophie. Þorsteinn war auch ein produktiver Übersetzer und übertrug zahlreiche philosophische Werke und Gedichte. Er erhielt die Isländischen Literaturpreise 1997 für sein Buch Að hugsa á íslenzku. Þorsteinn wurde 1994 vom Präsidenten Islands mit dem Ritterkreuz des Ordens des Falken ausgezeichnet.
Þorsteinn gründete die Buchreihe Lærdómsrit Hins íslenzka bókmenntafélags und war deren Herausgeber für 27 Jahre. Er gründete auch die Reihe Íslensk heimspeki (Philosophia Islandica), die ebenfalls von der Isländischen Literarischen Gesellschaft veröffentlicht wird. Þorsteinn war Leiter des Instituts für Philosophie der Universität Island von 1982-1991 und wurde 2004 zum Ehrenmitglied der Gesellschaft der Philosophiefreunde gewählt. Seine Dankesrede ist auf der Philosophie-Website der Universität Island verfügbar. In der Rede spricht Þorsteinn unter anderem über sein philosophisches Interesse seit der Kindheit.
Þorsteins Eltern waren Gylfi Þ. Gíslason, Professor und Minister, und Guðrún Vilmundardóttir. Þorsteins Brüder waren Vilmundur Gylfason und Þorvaldur Gylfason, Professor. Þorsteinn war unverheiratet und kinderlos.