Urðargaldur # 48739
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Urðargaldur. Gedichte von Þorstein frá Hamri. Zeichnungen von Guðrún Svava Svavarsdóttir
Aus Urðargaldri.
Eine Weile war alles vor seinen Augen im Nebel, das Vertrauteste hatte er vergessen, seine Existenz stand still, er seufzte, tagelang im selben Käfig zwischen Angst und Grausen – bis er ging.
Wohin er ging, war nur ein Pfad, über Moor, oder Heide, oder einfach um eine Ecke, wo der Unsichtbare den feinen blauen Faden zieht.
Nein! Bewahren wir bis zum Datum alle jene hochspiegelischen Grenzen. Das Gehen, diesen Pfad selbst zu gehen, auch wenn mit zitterndem Schritt, öffnete ihm leicht – absolute Gewissheit, unberührt von Versprechungen und Schutt der Welt –
dass er trotz gebrochenem Flügel und trotz des Mangels an vielem, was sonst ihm ermöglicht hätte, sich wie ein Vogel zu verhalten, ein Vogel war – oder wenn andere Beispiele herangezogen werden: das Wesen, das er war, – und eben dieses eine.
Aus Urðargaldri.
Eine Weile war alles vor seinen Augen im Nebel, das Vertrauteste hatte er vergessen, seine Existenz stand still, er seufzte, tagelang im selben Käfig zwischen Angst und Grausen – bis er ging.
Wohin er ging, war nur ein Pfad, über Moor, oder Heide, oder einfach um eine Ecke, wo der Unsichtbare den feinen blauen Faden zieht.
Nein! Bewahren wir bis zum Datum alle jene hochspiegelischen Grenzen. Das Gehen, diesen Pfad selbst zu gehen, auch wenn mit zitterndem Schritt, öffnete ihm leicht – absolute Gewissheit, unberührt von Versprechungen und Schutt der Welt –
dass er trotz gebrochenem Flügel und trotz des Mangels an vielem, was sonst ihm ermöglicht hätte, sich wie ein Vogel zu verhalten, ein Vogel war – oder wenn andere Beispiele herangezogen werden: das Wesen, das er war, – und eben dieses eine.