Vatnsdæla saga # 60037
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Author
—
Location
Reykjavík
Date
1939
Condition
—
Binding
—
Vatnsdæla saga. Hallfreðar saga. Kormáks saga. Hrómundar þáttr halta. Hrafns þáttr Guðrúnarsonar Kormáks saga Hrómundar þáttr halta Hrafns þáttr Guðrúnarsonar. Herausgegeben von Einar Ól. Sveinsson, der auch das Vorwort schreibt.
Kormáks saga
König Harald Schönhaar herrschte über Norwegen, als sich diese Geschichte ereignete. Zu dieser Zeit gab es einen Anführer im Reich namens Kormákur, der aus Vík stammte, wohlhabend und von edler Geburt. Er war ein großer Krieger und hatte König Harald in vielen Schlachten begleitet. Er hatte einen Sohn namens Ögmundur. Dieser war ein außergewöhnlich begabter Mann, früh groß und stark. Als er das richtige Alter und die nötige Reife erreicht hatte, ging er im Sommer auf Beutefahrten, verbrachte aber die Winter beim König. Er erwarb sich einen guten Ruf und großen Reichtum.
Ein Sommer fuhr er auf Westfahrt. Dort herrschte ein Mann namens Ásmundur. Er war ein großer Krieger. Er hatte viele Wikinger und Soldaten besiegt. Sie erkundeten nun gegenseitig und es kam zu Worten zwischen ihnen, und sie trafen sich selbst und wählten einen Kampfplatz und kämpften. Ásmundur hatte mehr Truppen und setzte nicht alle zum Kampf ein. Sie kämpften vier Tage. Vieles von Ásmundurs Heer fiel, aber er selbst floh, während Ögmundur siegte und mit Beute und Ruhm heimkam.
Kormákur sagte zu Ögmund, er könne nicht größere Ruhmestaten im Krieg erlangen "und ich werde dir Helga beschaffen, die Tochter des Jarls Fróði."
"Das will ich," sagte Ögmundur.
Danach machten sie sich auf den Weg zu Jarl Fróði. Er nahm sie freundlich auf. Sie brachten ihr Anliegen vor. Der Jarl nahm es gut auf und erbat sich eine Bedenkzeit bezüglich des Tausches mit Ásmundur. Doch dann einigten sie sich, und sie fuhren heim, und es wurde ein Festmahl vorbereitet, zu dem viele Menschen kamen. Helga, die Tochter des Jarls Fróði, hatte eine weitsichtige Amme und diese begleitete sie.
Der Wikinger Ásmundur erfuhr davon und suchte Ögmund auf und bot ihm einen Holmgang an. Ögmundur stimmte zu.
Kormáks saga
König Harald Schönhaar herrschte über Norwegen, als sich diese Geschichte ereignete. Zu dieser Zeit gab es einen Anführer im Reich namens Kormákur, der aus Vík stammte, wohlhabend und von edler Geburt. Er war ein großer Krieger und hatte König Harald in vielen Schlachten begleitet. Er hatte einen Sohn namens Ögmundur. Dieser war ein außergewöhnlich begabter Mann, früh groß und stark. Als er das richtige Alter und die nötige Reife erreicht hatte, ging er im Sommer auf Beutefahrten, verbrachte aber die Winter beim König. Er erwarb sich einen guten Ruf und großen Reichtum.
Ein Sommer fuhr er auf Westfahrt. Dort herrschte ein Mann namens Ásmundur. Er war ein großer Krieger. Er hatte viele Wikinger und Soldaten besiegt. Sie erkundeten nun gegenseitig und es kam zu Worten zwischen ihnen, und sie trafen sich selbst und wählten einen Kampfplatz und kämpften. Ásmundur hatte mehr Truppen und setzte nicht alle zum Kampf ein. Sie kämpften vier Tage. Vieles von Ásmundurs Heer fiel, aber er selbst floh, während Ögmundur siegte und mit Beute und Ruhm heimkam.
Kormákur sagte zu Ögmund, er könne nicht größere Ruhmestaten im Krieg erlangen "und ich werde dir Helga beschaffen, die Tochter des Jarls Fróði."
"Das will ich," sagte Ögmundur.
Danach machten sie sich auf den Weg zu Jarl Fróði. Er nahm sie freundlich auf. Sie brachten ihr Anliegen vor. Der Jarl nahm es gut auf und erbat sich eine Bedenkzeit bezüglich des Tausches mit Ásmundur. Doch dann einigten sie sich, und sie fuhren heim, und es wurde ein Festmahl vorbereitet, zu dem viele Menschen kamen. Helga, die Tochter des Jarls Fróði, hatte eine weitsichtige Amme und diese begleitete sie.
Der Wikinger Ásmundur erfuhr davon und suchte Ögmund auf und bot ihm einen Holmgang an. Ögmundur stimmte zu.