Vísur og kviðlingar # 18876
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Vísur og kviðlingar von Erlend Gottskálksson. Mit Lebensskizze und Gedenkworten.
Þór Stefánsson schreibt die Lebensskizze und Valdimar Erlendsson die Gedenkworte.
In Eimreiðin 23. Jahrgang 1. Heft 1917 wird über Vísur og kviðlingar von Erlend Gottskálksson berichtet. Dort heißt es: - Obwohl in dieser Gedichtsammlung einige schöne Gedichte zu finden sind (wie z. B. "Við æfilokin" S. 59, "Hugspár" S. 61, "Úr eftirmælum" S. 54, das scharfsinnige Spottgedicht "Yfirvöldin" S. 780 u.a.),
kann doch nicht gesagt werden, dass es eine Lücke in unserer Literatur füllt oder von großem dichterischen Talent des Verfassers zeugt, sondern nur, dass er
ein begabter Redner war. Dies scheint ihm und ihm selbst
klar gewesen zu sein, denn so heißt es in der Lebensskizze vor den Gedichten:
"Es muss erwähnt werden, dass Erlend nicht erwartete, dass seine Gedichte
jemals an die Öffentlichkeit gelangen würden, denn er ließ verbrennen, bevor er starb, eine große Gedichtsammlung, die er im Manuskript hatte. Das, was
hier veröffentlicht wird, ist daher nur ein kleiner Teil seiner Gedichte, hauptsächlich
einige gelegentliche Verse und Erinnerungen, die in Menschen's Gedächtnis
und in Zeitungen aus früheren Jahren bewahrt wurden. Der Rest ist völlig verloren.
Da hier also nur ein kleines Fragment von Gedichten des Verfassers
zu besprechen ist, und viel davon Erinnerungen sind, fehlt offensichtlich eine ausreichend zuverlässige
Grundlage, um über sein dichterisches Werk im Allgemeinen zu urteilen. Aber diese Gedichtsammlung
ist auch nicht zu dem Zweck veröffentlicht worden, dem Verfasser den Platz eines
glänzenden Sternes am literarischen Himmel zu verschaffen, sondern die Gedichte
werden als Grundlage für ein Denkmal verwendet, das sein Sohn und Enkel
für ihn errichten wollten. Und das ist ihnen wunderbar gelungen. Denn sowohl die Lebensskizze als auch die Gedenkworte vor
den Gedichten sind so schön geschrieben, dass sie dem Buch Wert geben und es
zu einem schönen Denkmal machen. Sie zeigen so klar, dass Erlend
Gottskálksson ein sehr beachtenswerter Mann in vielen Bereichen war, ein talentierter und geschmackvoller, witziger, unterhaltsamer und pflichtbewusster Mann in seinem
Wirken. Und dass er ein guter und unterhaltsamer Familienvater war,
bezeugen die Gedenkworte von Valdimar, seinem Sohn und Arzt, am deutlichsten.
Es ist kein alltäglicher Durchschnittsmensch, der es schafft, eine so tiefe
Liebe und Verehrung seiner Kinder zu gewinnen, wie aus den Gedenkworten
des Arztes hervorgeht. Man kann daher mit Recht sagen, dass es den Herausgebern gelungen ist,
ihrem Vater und Großvater mit diesem kleinen Buch ein schönes Denkmal zu setzen, ob der dichterische Wert seiner Gedichte größer oder kleiner ist.
Die Dichtung scheint nie das Wichtigste in seinem Leben gewesen zu sein,
sondern eine gute rednerische Begabung war eines von vielem anderen, das ihm
zur Verfügung stand.
Þór Stefánsson schreibt die Lebensskizze und Valdimar Erlendsson die Gedenkworte.
In Eimreiðin 23. Jahrgang 1. Heft 1917 wird über Vísur og kviðlingar von Erlend Gottskálksson berichtet. Dort heißt es: - Obwohl in dieser Gedichtsammlung einige schöne Gedichte zu finden sind (wie z. B. "Við æfilokin" S. 59, "Hugspár" S. 61, "Úr eftirmælum" S. 54, das scharfsinnige Spottgedicht "Yfirvöldin" S. 780 u.a.),
kann doch nicht gesagt werden, dass es eine Lücke in unserer Literatur füllt oder von großem dichterischen Talent des Verfassers zeugt, sondern nur, dass er
ein begabter Redner war. Dies scheint ihm und ihm selbst
klar gewesen zu sein, denn so heißt es in der Lebensskizze vor den Gedichten:
"Es muss erwähnt werden, dass Erlend nicht erwartete, dass seine Gedichte
jemals an die Öffentlichkeit gelangen würden, denn er ließ verbrennen, bevor er starb, eine große Gedichtsammlung, die er im Manuskript hatte. Das, was
hier veröffentlicht wird, ist daher nur ein kleiner Teil seiner Gedichte, hauptsächlich
einige gelegentliche Verse und Erinnerungen, die in Menschen's Gedächtnis
und in Zeitungen aus früheren Jahren bewahrt wurden. Der Rest ist völlig verloren.
Da hier also nur ein kleines Fragment von Gedichten des Verfassers
zu besprechen ist, und viel davon Erinnerungen sind, fehlt offensichtlich eine ausreichend zuverlässige
Grundlage, um über sein dichterisches Werk im Allgemeinen zu urteilen. Aber diese Gedichtsammlung
ist auch nicht zu dem Zweck veröffentlicht worden, dem Verfasser den Platz eines
glänzenden Sternes am literarischen Himmel zu verschaffen, sondern die Gedichte
werden als Grundlage für ein Denkmal verwendet, das sein Sohn und Enkel
für ihn errichten wollten. Und das ist ihnen wunderbar gelungen. Denn sowohl die Lebensskizze als auch die Gedenkworte vor
den Gedichten sind so schön geschrieben, dass sie dem Buch Wert geben und es
zu einem schönen Denkmal machen. Sie zeigen so klar, dass Erlend
Gottskálksson ein sehr beachtenswerter Mann in vielen Bereichen war, ein talentierter und geschmackvoller, witziger, unterhaltsamer und pflichtbewusster Mann in seinem
Wirken. Und dass er ein guter und unterhaltsamer Familienvater war,
bezeugen die Gedenkworte von Valdimar, seinem Sohn und Arzt, am deutlichsten.
Es ist kein alltäglicher Durchschnittsmensch, der es schafft, eine so tiefe
Liebe und Verehrung seiner Kinder zu gewinnen, wie aus den Gedenkworten
des Arztes hervorgeht. Man kann daher mit Recht sagen, dass es den Herausgebern gelungen ist,
ihrem Vater und Großvater mit diesem kleinen Buch ein schönes Denkmal zu setzen, ob der dichterische Wert seiner Gedichte größer oder kleiner ist.
Die Dichtung scheint nie das Wichtigste in seinem Leben gewesen zu sein,
sondern eine gute rednerische Begabung war eines von vielem anderen, das ihm
zur Verfügung stand.